Donnerstag, 6. Juli 2017

JULI 2017 LESEPLÄNE

Der Juli hat begonnen und damit ist nun schon wieder die Hälfte des Jahres um. Krass, wie schnell das immer geht, oder?
Im Juli stehe ich mal wieder vor dem Problem, dass ich kaum etwas zu lesen habe. In der onleihe finde ich zur Zeit nichts, was mich wirklich interessiert und neue Bücher sind immer ziemlich teuer, wenn man sie zum vollen Preis kauft. Ich glaube, es wird mal wieder Zeit, der richtigen Bibliothek einen Besuch abzustatten oder mal wieder bei reBuy und co zu bestellen.. ^^
Bis dahin werde ich jetzt erstmal mal wieder "Die Tribute von Panem- Tödliche Spiele"
 von Suzanne Collins lesen. Das habe ich zwar bestimmt schon fünf mal gelesen, aber mir gefällt es doch immer wieder. Mal schauen, ob ich danach noch die anderen Bände lesen werde. Die gefallen mir zwar nicht so gut wie der erste, aber wenn man erst mal in der Welt der Serie "drinnen" ist, bietet es sich eigentlich an, direkt alle Bände zu lesen. 
Ansonsten möchte ich im Juli gerne noch den zweiten Band der Locke Lamora- Reihe lesen. Das ist "Sturm über roten Wassern" von Scott Lynch. Auch in der Warrior Cats Reihe von Erin Hunter sind neue Bände herausgekommen und die möchte ich wie immer auch wieder lesen. Ich werde also mal schauen, wo ich mir diesen Monat neue Bücher organisieren kann. Zu sehen wird das dann auf meiner Lesejahr-Seite und in meinem Monatsfazit. :)

Montag, 3. Juli 2017

JUNI 2017 MONATSFAZIT

Für den Juni hatte ich mir vier Bücher herausgesucht. Die habe ich auch alle gelesen und zusammen mit noch drei weiteren Büchern, die ich in der onleihe gefunden habe, komme ich damit auf 7 Bücher und insgesamt 2961 Seiten, die ich diesen Monat gelesen habe. Das ist etwas weniger als in den letzten Monaten, aber das ist ja nicht schlimm. Es waren diesen Monat nämlich auch einige sehr gute Bücher dabei, bei denen sich das Lesen wirklich gelohnt hat.
Das war z.B. bei "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch der Fall. Das Buch und die aufgebaute Fanatsywelt hat mir einfach super gut gefallen. Auch Locke als Hauptcharakter konnte mich durch seine humorvolle und teils sarkastische Art wirklich überzeugen. Auch sehr gut gefallen hat mir "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North. Über das Thema Zeitreisen bzw. eigentlich eher Zeitschleifen habe ich bisher nicht viele Bücher gelesen und ich finde, das Thema wurde hier sehr interessant umgesetzt. Die Auswirkungen auf die historischen Ereignisse aber auch das persönliche Leben von Menschen, die immer wieder geboren werden, wurde hier wirklich gut dargestellt. Wie immer ganz lustig war auch "Alles Käse" von Jeff Kinney, was mittlerweile schon der 11. Band der "Gregs Tagebuch" Reihe ist. Ich habe alle Bände gelesen und muss sagen, dass sich die Geschichten teilweise wiederholen oder irgendwie nicht mehr den Charme von früher haben. In diesem Band habe ich auch persönlich sehr stark gemerkt das Greg eben erst 12 oder 13 ist und doch noch sehr kindlich wirkt. Aber die Bücher sind alle innerhalb von ein oder zwei Stunden zu lesen und für Zwischendurch nicht schlecht. Mit "White Zone- Letzte Chance" von Katja Brandis habe ich zum ersten mal ein Buch gelesen was in der Antarktis und dann auch noch in der Zukunft spielt. Alleine wegen dieses interessanten Settings hat mir "White Zone" gut gefallen. Mit dem Thema über den Walfang konnte ich persönlich nicht viel Anfangen, aber die Grundidee von straffälligen Jugendlichen, die in die Antarktis geschickt werden um resozialisiert zu werden, hat mir gefallen. Außerdem habe ich noch "Ein Wispern unter Baker Street" von Ben Aaronovitch gelesen. In dieses Buch konnte ich mich leider nicht gut hereinfinden, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass es nicht der erste Band der Reihe ist, was ich leider nicht wusste. Der Hauptcharakter hat eine ironische Art, die definitiv unterhaltsam war, aber das Konzept der Magie hat für mich einfach irgendwie nicht gepasst. Das letzte Buch im Juni "Clockwork Orange" von Anthony Burgess hat mich leider etwas enttäsucht. Die erfundene Sprache "Nadsat", aus der das komplette Buch besteht, hat das Lesen für mich einfach nur erschwert. Die ganzen Fantasiewörter, die der Protagonist benutzt wurden mit der Zeit sehr nervig und waren teilweise eifnach unverständlich. Ständig ins Glossar schauen unterbricht dann den Lesefluss, besonders bei einem ebook, auch noch ziemlich. Die Frage nach dem freien Willen eines Menschen, die in dem Buch behandelt werden soll ist zwar eine wichtige und interessante Frage, aber die seltsame Sprache des Buches hat mich einfach daran gehindert, jeglichen Zugang zur Geschichte zu finden.

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Das Buch, das mir im Juni am besten gefallen hat, war "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Wie schon in meiner Rezension erwähnt hat die Geschichte um die Diebesbande der Gentlemen-Ganoven definitiv meinen Geschmack getroffen, vielleicht weil mich die Geschichte entfernt an eines meiner absoluten Lieblingsbücher als Kind, der Herr der Diebe, erinnert hat. Die detailgetreue Welt und Locke als sympathischen Charakter kommt dann noch mal als Bonus dazu. Eine klare Empfehlung! 




Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Wie oben schon erwähnt, hat mich "Clockwork Orange" von Anthony Burgess diesen Monat ziemlich enttäuscht. Das Thema ist eigentlich sehr wichtig, aber die Fanatsiesprache war für mich einfach unglaublich umständlich und nervig zu lesen. Auch wenn mir ihr Sinn bewusst ist, hätte mir das Buch in "normaler" Sprache definitiv weitaus besser gefallen. Leider nichts für mich.

Sonntag, 25. Juni 2017

Ein Wispern unter Baker Street von Ben Aaronovitch [KURZREZENSION]

Ein Wispern unter Baker Street
von Ben Aaronovitch
10,95€
dtv

Meine Meinung:
"Ein Wispern unter Baker Street" hatte ich mir aus der onleihe ausgeliehen, weil der Inhalt eigentlich ganz interessant klang. Es war das erste Buch der Reihe was dort gelistet war und ich bin von daher mal davon ausgegangen, dass es der erste Band ist. Blöderweise habe ich nachdem ich mit dem Buch fertig war gemerkt, dass es noch zwei Bände davor gibt, die es in der Bücherei nur einfach nicht gab. Das ist irgendwie ungünstig, keine Ahnung, warum es ausgerechnet den ersten Band nicht gibt, aber wohl alle danach. So hatte ich das Gefühl, die Hintergründe der Hauptpersonen und das allgemeine Konzept der Zauberei im Roman nicht zu verstehen, weil mir eben Vorwissen gefehlt hat, welches man bestimmt in den ersten beiden Bänden finden könnte. Deshalb habe ich leider so keinen richtigen Zugang zur Idee, der Vermischung von Polizeiarbeit mit Magie gefunden.
Der Fall, der Mord in der Londoner U-Bahn ist an sich aber schon spannend. Vor allem Peter Grant gefällt mir als Hauptperson gut und seine sarkastische Art hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Die Einblicke, die er dabei in die Polizeiarbeit liefert sind im gleichen Stil gehalten und wie er seinen eigenen Beruf und seine Kollegen auf die Schippe nimmt,  wirkt irgendwie sympathisch. Nur mit der Mischung aus Magie und Realität konnte ich mich wie gesagt nicht wirklich anfreunden. Ich würde definitiv vorher die ersten Bände lesen, aber ich weiß nicht, ob mir das Konzept dann besser gefallen würde. Nur leichter verständlich ist es mit Sicherheit.
Insgesamt war "Ein Wispern unter Baker Street ganz okay. Die Charaktere haben mir gut gefallen, aber da ich wie gesagt keinen wirklichen Zugang zur Handlung finden konnte, war der Roman insgesamt nicht der Beste, den ich dieses Jahr gelesen habe. Da es aber irgendwie meine eigene Schuld ist, dass ich mich nicht informiert habe, welchen Band ich eigentlich lese, kann ich das Buch auch nicht schlecht bewerten, denn ein schlechtes Buch ist es definitiv nicht. :)


3/5 Punkten

Sonntag, 18. Juni 2017

White Zone - Letzte Chance von Katja Brandis [REZENSION]

White Zone - letzte Chance
von Katja Brandis
Beltz&Gelberg
17,95€

Inhalt:
Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.

Meine Meinung:
"White Zone" hebt sich durch das Setting deutlich von anderen Jugendbüchern ab. Die Geschichte spielt in der Antarktis und über dieses Gebiet habe ich bisher noch kein anderes Buch gelesen. Daher hat es mir ganz gut gefallen etwas mehr über diese Gegend und die dort betriebene Forschung zu erfahren. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und im Glossar findet man eine beachtliche Menge an Informationen. Das ist natürlich nicht ganz zeitgetreu, da das Buch im Jahre 2030 spielt, aber die Situation dort scheint realistisch genug zu sein um so tatsächlich einzutreten. Die Idee der sechs straffälligen Jugendlichen, die in einer fremden Umgebung wieder in ein geregeltes Leben eingegliedert werden sollen ist jetzt nicht unbedingt neu, bietet aber sicherlich genug potenzial für eine interessante Handlung. Bemerkenswert finde ich auch, dass die Autorin sogar selbst in die Antarktis gefahren ist um vor Ort Recherche für den Roman zu betreiben. Das hätte ich irgendwie nicht vermutet aber das lässt die Landschaft direkt in einem anderen Licht dastehen, wenn man weiß, dass die Autorin z.B. das Klima selbst erfahren hat. Das erklärt natürlich auch, dass die Beschreibungen so detailliert sind.

Die Handlung hat mir insgesamt auch ganz gut gefallen. Die Jugendlichen sind alle verschieden und Crash war mir eigentlich recht sympathisch. Einzig ihre "Ticks" kamen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Natürlich ist das mit psychischen Problemen generell schwer, wenn man davon nicht selbst betroffen ist, aber irgendwie kamen mir diese plötzlichen "Eingebungen" nicht authentisch genug vor. Die russische Forschungsstation und die dort ansässigen Forscher haben der Geschichte wirklich geholfen, da sich dort natürlich neue Möglichkeiten für Handlungsstränge ergeben. So auch die Liebesgeschichten. Arvid hat mir als Charakter gut gefallen, da er einfach natürlich und sympathisch wirkt. Die Beschreibung von Crashs Gefühlen hinsichtlich ihm erschien mir teilweise aber irgendwie zu "plump", nicht tiefgründig genug. Das war jetzt aber nichts, was die Geschichte unlesbar oder so was gemacht hätte. Einen großen Teil der Geschichte nimmt das noch das Walfang-Thema ein. Das ist definitiv mal etwas anderes, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich in Sachen Umweltschutz und besonders Walfang nicht so informiert bin und mich das Thema nicht so wahnsinnig angesprochen hat. Schlecht war es aber trotzdem nicht und das ist ja auch vollkommen subjektiv, ich kann mir vorstellen, dass viele mit dem Thema vielleicht mehr anfangen können. Ich finde aber, dass die Handlung der Jugendlichen in dem Thema sehr überstürzt war und ich das dann einfach nicht mehr nachvollziehen konnte, irgendwie hätte ich da mehr Gedanken oder Hintergründe erfahren.

Fazit:
"White Zone" ist ein interessantes Buch, das man auf jeden Fall mal lesen kann. Die größten Pluspunkte sammelt es für mich zweifellos über das Setting in der Antarktis und die vielen Details die man über das Gebiet und die dort betriebene Forschung erfährt. Aber auch die eigentliche Handlung ist durchaus nicht schlecht, auch wenn mich das Walfang Thema persönlich eher weniger angesprochen hat. Wenn man bereit ist, sich auf das Setting in der Antarktis einzulassen, dann ist "White Zone - Letzte Chance" eine Empfehlung von mir!


4/5 Punkten

Sonntag, 11. Juni 2017

Die Lügen des Locke Lamora von Scott Lynch [REZENSION]

Die Lügen des Locke Lamora
von Scott Lynch
HEYNE-Verlag
14,00€

Inhalt:
Locke Lamora ist ein Held. Nein, eigentlich ist er das nicht: Er ist ein Dieb, ein Lügner und ein Ganove, wenn auch mit guten Manieren. Mit seiner Bande bewegt er sich in den Kanälen und engen Gassen des Herzogtums Camorr, um die Nobilität um ihre Schätze zu erleichtern. Und darin ist Locke unschlagbar, denkt er zumindest. Bis ein weiterer Verbrecher in Camorr auftaucht. Locke muss handeln – und das Abenteuer seines Lebens beginnt …

Meine Meinung:
"Die Lügen des Locke Lamora" ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und der Klappentext hat mich dazu gebracht, es dann auch direkt zu lesen. Ich finde Geschichten um Diebesbanden eigentlich schon seit "Der Herr der Diebe" vor vielen Jahren cool und auf ein Fanatsybuch hatte ich auch mal wieder richtig Lust.
Die Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen. Die Abwechslung aus Rückblicken in Lockes Kindheit und den gegenwärtigen Ereignissen hat gut gepasst und mit den nötigen Hintergrundinformationen versorgt. Die Gentlemen-Ganoven sind mir alle schnell sympathisch geworden. Der Name "Gentlemen" passt hier wirklich, denn was sie so sympathisch macht ist, dass sie, obwohl sie Diebe sind, trotzdem gesittet und klug sind und auch mit viel Humor agieren. Das ganze Konzept ihrer Bande hat mich wirklich überzeugt. Auch die Fantasy Welt rund um den Stadtstaat Camorr ist liebevoll und vor allem sehr detailgetreu aufgebaut. Die Handlung ist gut strukturiert und obwohl das Buch fast 850 Seiten hat, kamen wirklich keine Längen auf. Angenehm finde ich auch, dass der Autor zwar detailgetreu schreibt und die Leser auch mit vielen Infos zum geschichtlichen Hintergrund seiner Welt versorgt, aber dabei nicht so maßlos übertreibt, wie es z.B. bei George R. R. Martin in "das Lied von Eis und Feuer" der Fall ist. Dort häufen sich Detailbeschreibungen ja leider ziemlich, was das Lesen teilweise sehr beschwerlich und langwierig macht. Bei Locke Lamora kam mir das definitiv nicht so vor und ich war überrascht, wie schnell und flüssig sich die Geschichte liest. Die Handlung ist fast durchweg spannend und es kommen einige Rätsel auf, die einen wirklich zum weiterlesen zwingen.^^ Negatives kann ich eigentlich kaum sagen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und an den richtigen Stellen humorvoll. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht und würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, ich freue mich schon darauf, den zweiten Band zu lesen.  

Fazit:
"Die Lügen des Locke Lamora" ist ein tolles Buch! Es ist spannend und humorvoll und wirklich angenehm geschrieben. Es liest sich flüssig und es zieht sich nicht stark in die Länge. Die Idee der "Gentlemen-Ganoven" hat mich wirklich angesprochen und vor allem auch die Fantasywelt ist sehr detailreich und liebevoll gestaltet. Eine klare Empfehlung!


4,5/5 Punkte

Samstag, 3. Juni 2017

JUNI 2017 LESEPLÄNE

Mit dem Juni scheint jetzt auch hier mal der Sommer zu kommen, dafür aber auch mit voller Wucht. Mir ist schon wieder zu heiß, und wir haben gerade mal Juni, was soll das bloß geben, wenn es erst mal Juli wird?^^ Naja, ich werde schon irgendwie überleben und der Sommer lädt wenigstens zum lesen ein. 
Für den Juni habe ich bisher 4 Bücher die ich lesen möchte. Das erste habe ich durch Zufall in der Buchhandlung entdeckt und der Klappentext hat mich direkt angesprochen. "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Das klingt wirklich nach einem guten
Buch und ich habe auch schon damit angefangen, bisher wirkt es vielversprechend. Mit irgendwie 700 Seiten werde ich daran wohl auch noch ein paar Tage zu lesen haben. Dann lese ich parallel schon "Frau Jenny Treibel" von Theodor Fontane. Das ist das letzte Schulbuch, das ich für dieses Schuljahr lesen muss und es ist gleichzeitig auch eins der, die echt nicht mein Fall sind. Mit der Verwandlung von Franz Kafka oder von mir aus auch Lenz von Georg Büchner konnte ich mich gut abfinden und die waren auch gut zu lesen. Dann gibt es aber noch die Schulbücher, durch die man sich einfach nur durchquält. Von denen habe ich leider auch schon ein paar gelesen und "Frau Jenny Treibel" scheint dazuzugehören. Etwas freudiger sehe ich dann schon eher zwei Büchern entgegen, die ich durch Zufall in der onleihe entdeckt habe. Meistens sind die Bücher dort kein Meisterwerke, aber machen doch Spaß beim Lesen. Das ist einmal "Ein Wispern unter Baker Street" von Ben Aaronvitch und "White Zone- Letzte Chance" von Katja Brandis. Also ich bin mal gespannt auf diese Beiden Bücher und zu denen und bestimmt auch Locke Lamora wird es wohl eine Rezension geben. :) Ich bin mir nicht sicher, ob die Bücher für den Juni reichen, aber ich werde bestimmt noch andere interessante Bücher finden, falls das nicht der Fall ist.^^

MAI 2017 MONATSFAZIT

Letzten Monat habe ich die magische Zahl von 9 Büchern gebrochen, nur leider nicht in Richtung 10, sondern in Richtung 8 Bücher. Aber die waren zum Teil etwas dicker und mit 8 Büchern und insgesamt 3184 Seiten bin ich voll zufrieden! :) 
Ich habe meine Lesepläne erfüllt und endlich mal die "Origin"- Reihe von Jennifer L. Armentrout beendet. Die letzten Bände der Reihe haben mir eigentlich ganz gut gefallen und die Reihe hat sich definitiv vom ersten Band an ordentlich gesteigert. Vollkommen mein Genre ist es zwar nicht, aber lesen kann man die Reihe auf jeden Fall mal. Außerdem habe ich "Panic- Wer Angst hat, ist raus" von Lauren Oliver gelesen, was mein zweiter Plan für den Mai war. Auch das Buch hat mir gut gefallen. Nur eine der Figuren hat mich wirklich genervt. Aber mir hat es ganz gut gefallen, mal wieder ein eigenständiges Buch zu lesen, was nicht Teil einer Reihe ist, denn es setzt mich irgendwie immer etwas unter Druck wenn ich ein gutes Buch lese, das dann noch zehn Fortsetzungen hat, weil ich dann immer das Gefühl habe, direkt alle  Bände lesen zu müssen^^.  Für die Schule gelesen habe ich im Mai "Romeo and Juliet" von William Shakespeare. Zu der Geschichte muss ich glaube ich nicht viel Sagen. Es ist ja vermutlich eines der bekanntesten Theaterstücke der Welt. Die Geschichte fand ich eigentlich ganz okay. Natürlich ist eine Liebesgeschichte zwischen einem 14- und einer 13-jährigen, die innerhalb von einem Tag heiraten, in unserer Zeit absolut nicht mehr denkbar, aber die Geschichte ist ja nicht um sonst etliche 100 Jahre alt. Das alte Englisch war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig aber für mich dann eigentlich relativ gut verständlich. Als mir dann so Mitte Mai die Bücher ausgegangen sind, habe ich mich noch einmal in der onleihe umgesehen und mir drei interessante Bücher ausgeliehen. Das wäre zuerst "Layers" von Ursula Poznanski. Das Buch habe ich schon oft in der Bücherei gesehen, aber der Klappentext hatte mich nie wirklich angesprochen. Da ich aber schon andere, sehr gute Bücher der Autorin gelesen habe, habe ich mich dann doch mal dran gewagt und es hat mir wirklich gut gefallen. Nicht perfekt, aber für Zwischendurch ein sehr gutes Buch. Dann habe ich mir noch "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak ausgeliehen. Dieses Buch aus dem zweiten Weltkrieg war wirklich interessant und kann definitiv zum nachdenken anregen. Auch die Erzählperspektive war eine gute Abwechslung.  In den letzten Tagen des Mai habe ich dann noch "Wir waren hier" von Nana Rademacher gelesen. Wieder so ein Buch, das seine kleinen Macken hat, aber trotzdem viel Spaß beim Lesen macht. Kann man auf jeden Fall lesen. 

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Das ist diesen Monat nicht so leicht. Ich habe viele gute Bücher gelesen, aber alle hatten ihre kleinen Knackpunkte. Teilweise ist das meckern auf höherem Niveau, aber es gibt keines, bei dem ich sagen würde "Das ist es!". 
Deshalb vergebe ich den Titel einfach mal an "Panic - Wer Angst hat, ist raus" von Lauren Oliver. Aber schaut doch einfach in meine Lesejahr-Seite für den Mai, die Bücher kann man alle mal lesen. Das Konzept von Panic und die unterschiedlichen Charaktre haben mir gut gefallen. Mein Kritipunkt wäre Natalie, die ich durchweg als ziemlich nervig wahrgenommen habe und die für Panic nicht wirklich viel geleistet hat. Aber darüber kann man hinwegsehen und trotzdem eine Empfehlung von mir! :)

Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Von keinem Buch war ich 100% überzeugt und keines würde ich als Flop bezeichnen. Im Mai war irgendwie alles im guten Mittelfeld^^
Ich wollte jetzt einfach das Buch raussuchen, bei dem ich am meisten auszusetzen hatte, aber das kann ich diesen Monat wirklich nicht sagen- deshalb also dieses Mal keinen Flop-Titel. Eigentlich umso besser, oder?

Sonntag, 28. Mai 2017

Die Bücherdiebin von Markus Zusak [KURZREZENSION]

Die Bücherdiebin
von Markus Zusak
cbt-Verlag
9,99€

Meine Meinung:
"Die Bücherdiebin" behandelt das Schicksal eines Mädchens während des zweiten Weltkriegs in Deutschland. Ich habe schon einige Romane, die im zweiten Weltkrieg spielen gelesen und muss sagen, dieser ist definitiv unter meinen Favoriten. Liesel ist mir direkt ans Herz gewachsen. Sie macht vieles durch und wirkt trotzdem so stark, wie sie sich immer versucht an ihre Bücher zu klammern. Dabei kann man schnell vergessen, das sie eigentlich erst ein Kind ist. Das Buch ist ja mit knapp 600 Seiten recht dick und zu Beginn bekommt man als Leser gar nicht so viel vom Krieg selbst mit. Es geht einfach darum, wie Liesel versucht ihr Leben zu meistern und im Hintergrund merkt man, wie sich die Lage zuspitzt. Auch Liesels Pflegefamilie ist mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer gewesen. Man merkt einfach, was für ein starker und herzenswarmer Charakter Rosa, Liesels Mutter, hinter ihrer energischen, "harten" Fassade ist. Und ich glaube, Liesels Vater ist eine der besten Vaterfiguren, die eine Person haben kann. Nur zu Rudi konnte ich keinen rechten Zugang finden. Teilweise konnte ich seine Handlungen nicht nachvollziehen und seine ewigen Forderungen, Liesel solle ihn küssen, haben mich irgendwann ziemlich genervt. Was vielleicht auch ein kleiner Kritikpunkt ist, ist, dass man lange Zeit keine riesigen Auswirkungen des Krieges merkt und plötzlich passiert alles auf einmal. Es ist dann ein sehr abruptes Ende und die Spannung hätte vielleicht etwas länger aufgebaut werden können. Ich glaube aber, das man das nicht groß kritisieren kann, denn ich vermute, das ist ein ziemlich authentischer Verlauf des Krieges. Die Menschen merken zu Beginn kaum etwas, aber jeden Moment kann alles zusammenbrechen. Sehr interessant finde ich auch die Erzählsicht des Buches, das ja quasi aus der Sicht eines "Seelensammlers" also des Todes geschrieben ist.

Fazit:
"Die Bücherdiebin" ist ein interessantes und authentischer Roman über das Leben eines Kindes im zweiten Weltkrieg. Es ist natürlich sehr tragisch und traurig, aber das ist wohl leider die Realität, wenn man in einer solchen Zeit lebt. Zu Rudi konnte ich zwar keinen rechten Zugang finden, aber insgesamt kann ich trotzdem sagen, dass die Charaktere authentisch beschrieben und aufgebaut sind. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen.


4,25/5 Punkten

Sonntag, 21. Mai 2017

Layers von Ursula Poznanski [REZENSION]

Layers
von  Ursula Poznanski
14,95€
Loewe-Verlag

Inhalt: 
Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? 

Meine Meinung:
"Layers" ist das erste Buch, dass sich seit der "Eleria"-Trilogie von Ursula Poznanski lese. Zu Erebos bin ich leider nie wirklich gekommen, aber von der dystopischen Eleria-Trilogie war ich wirklich begeistert. Trotzdem habe ich lange gebraucht um mich endlich mal zu entschließen "Layers" zu lesen. Irgendetwas hat mich davon abgehalten, vielleicht der Klappentext bzw. die Inhaltsbeschreibung im Buch, die mich nicht wirklich ködern konnte. Jetzt, nachdem ich das Buch dann doch mal gelesen habe, muss ich sagen: Ich hätte nicht so lange warten müssen. Die Geschichte von Dorian, der sich als Obdachloser durchschlägt, hat mich direkt gefesselt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich weiß, dass es wirklich Jugendliche gibt, die aus ähnlichen Gründen auf der Straße leben und  sehen müssen, wie sie den Alltag meistern und was sie essen und wo schlafen sollen. Diese Einleitung zur Geschichte hat mich also auf jeden Fall angesprochen. aber auch danach werden die Ereignisse spannend. Die Rätsel häufen sich, aber man kann der Handlung stets folgen. Dorian ist mir als Charakter auch schnell sympathisch geworden, die meisten anderen Charaktere bleiben aber leider irgendwie flach, eine wirkliche Bindung konnte ich zu keinem von ihnen, vielleicht ausgenommen Melvin, aufbauen. Dafür gab es einige Wendungen in der Handlung, besonders gegen Ende, die mich total überraschen und schocken konnte. Plottwists mit denen ich nicht rechnen konnte sind für mich immer auf jeden Fall ein gutes Merkmal für ein gelungenes Buch. 
Was mich aber an der Geschichte durchweg gestört hat, war Dorians extrem überstürzte Beziehung zu Stella. Ich kann mir vielleicht noch am ehesten vorstellen, dass sich Dorian an einen Menschen "klammert" weil er sonst niemand festes, beständiges in seinem unsicheren Leben hat. Aber das er sich nach ein oder zwei Tagen in jemanden verliebt und mit ihr dann direkt vom Status "Fremde" zu "Liebe des Lebens", mit der er seine gesamte Zukunft verbringen will, ohne sie wirklich zu kennen, scheint mir einfach sehr unauthentisch. Die Beziehung konnte ich wirklich kaum nachvollziehen und Stella lag mir daher bis zu letzt eigentlich nicht wirklich am Herzen, da sie einfach nur der Grund ist, wieso Dorian extrem teilweise irrational handelt. Diese Beziehung hätte man irgendwie langsamer bzw. anders angehen müssen.

Fazit:
Insgesamt konnte mich die Geschichte aber trotzdem überzeugen. Die Beziehung war zwischendurch zwar wirklich nervig und irgendwie aufgesetzt, aber die restliche Handlung war ziemlich spannend und konnte mich am Ende wirklich überraschen. Außerdem war das Buch wirklich schnell zu lesen, da ich an die Seiten gefesselt war und gar nicht gemerkt habe, wie viel ich schon gelesen habe. Von mir also eine Empfehlung wert!



4/5 Punkten

Freitag, 12. Mai 2017

Opposition - Schattenblitz (Obsidian #5) von Jennifer L. Armentrout [KURZREZENSION]

Opposition - Schattenblitz
von Jennifer L. Armentrout
19,99€
CARLSEN-Verlag

Meine Meinung:
Von der Obsidian-Reihe war ich anfangs eher weniger begeistert. Am ersten Band hat mich vor allem die absolute Klischeehaftigkeit, schon beginnend mit der Namensauswahl und die Tatsache, dass der Junge ein totales Arschloch ist und das Mädchen das dann auch noch sexy findet. Das hat mich eigentlich durchweg durch das erste Buch aufgeregt und war für mich auch einfach nicht nachvollziehbar. Aliens sind jetzt auch nicht unbedingt meins, aber bei Genres bin ich eigentlich relativ offen und finde, man kann alles mal ab un zu lesen.
Ich wollte die Reihe deshalb trotzdem noch zu ende lesen und sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Und ich finde, die Reihe hat auf jeden Fall noch etwas zugelegt und ich habe mich langsam an die Geschichte und die Charaktere gewöhnt. Daemon ist nicht mehr so schlimm wie noch im ersten Band und Katy ist mir mittlerweile eigentlich ziemlich sympathisch geworden. Das einzige was mich an ihrer Beschreibung dezent nervt ist, dass gefühlt drei mal auf jeder Seite beschrieben wird, wie ihr Gesicht errötet. Irgendwann habe ich mich gefragt ob ihr Gesicht auch noch mal eine normale Farbe annimmt. Dafür sind mir aber einige der Nebencharaktere echt sympathisch geworden, besonders Luc und Archer sind total lustig und irgendwie einfach cool und ich habe mich immer gefreut, wenn sie auftreten.
Die Handlung baut auch definitiv an Spannung auf und mit der Zeit konnte ich mit den Ereignissen mitfiebern und wollte wissen, wie das alles zu einem Ende kommen soll. Der Verlauf der Ereignisse konnte mich insgesamt überzeugen und das ende gefällt mir eigentlich ganz gut, weil es sich für mich abgeschlossen und wie ein gesundes Mittelding anfühlt. (Will hier jetzt mal nicht unnötig spoilern)

Fazit:
Die Obsidian-Reihe kann man definitiv lesen. Vom ersten Band war ich eher weniger überzeugt, aber mit der Zeit wird Daemon weniger nervig und die Handlung dafür deutlich spannender. Besonders mit den Ereignissen im letzten Band konnte ich super mitfiebern und die Nebencharaktere die so in den letzten beiden Bänden auftauchen werten das Geschehen für mich deutlich auf. Die Reihe wird wohl nicht meine neue Lieblingsbuchreihe werden aber es war eine gute Entscheidung sie zu beenden. 



4/5 Punkten

Samstag, 6. Mai 2017

MAI 2017 LESEPLÄNE

Bisher bin ich bei meiner Goodreads Reading Challenge nur 3 Bücher hinter meinem Ziel, HA! Ich will mir dieses Jahr zwar keinen Druck machen, das Ziel von 100 Büchern zu erreichen, aber ich freue mich natürlich, dass ich dieses Jahr schon so viele coole Bücher gelesen habe. :)
Deshalb will ich auch im Mai wieder einige (hoffentlich) gute Bücher lesen. Als erstes will ich die Obdidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout beenden. Den zweiten Band habe ich
schon im Apreil gelesen und mit dem dritten bin ich mittlerweile im Mai auch schon fertig. Es fehlt also nur noch Origin und Opposition. Ich bin nach wie vor nicht 100% von der Reihe überzeugt, aber schlecht ist sie definitiv nicht und ich möchte jetzt wissen, wie alles endet. Dann habe ich mir letztens "Panic- Wer Angst hat ist raus" von Lauren Oliver gekauft. Ich weiß nicht, ob es mir wirklich so gut gefallen wird, aber Lauren Oliver ist ja schon für andere, sehr gute Bücher bekannt und der Klappentext klang eigentlich ganz interessant. Mit diesen drei Büchern komme ich wahrscheinlich schon mal ganz gut durch den Mai und mehr zu lesen habe ich hier auch nicht mehr. Das heißt, ich lese vielleicht mal wieder ein paar Bücher die ich eigentlich schon kenne. Wahrscheinlich werde ich aber einfach diesen Monat der Bücherei oder Buchhandlung mal einen Besuch abstatten, irgendetwas gutes werde ich dort bestimmt finden. Mein Profi-Tipp ist da auch die onleihe-App, bei der man sich über viele Büchereien aus ganz Deutschland mit seinem Büchereiausweis registrieren und dann ganz einfach online Bücher ausleihen kann. Das ist echt praktisch, wenn man etwas neues zum Lesen sucht aber zu faul ist das Haus zu verlassen oder es mal wieder Sonntag ist.. :)

Montag, 1. Mai 2017

APRIL 2017 MONATSFAZIT

Im April habe ich wieder die magische Zahl von 9 Büchern gelesen. Wer mal durch meine Lesejahr-Seite scrollt wird erkennen, dass ich sowohl dieses als auch letztes Jahr ziemlich oft genau 9 Bücher im Monat gelesen habe. Jedes Mal versuche ich aus den 9 Büchern 10 zu machen, aber es klappt nie. Also irgendwas muss an dieser 9 besonders sein. Vielleicht finde ich es irgendwann ja heraus.
Mit den 9 Büchern und 3089 Seiten bin ich aber jedenfalls sehr zufrieden. Ich habe meine (zugegeben nicht allzu üppigen) Lesepläne weitestgehend erfüllt und endlich die tolle "Abby Lynn"-Reihe von Rainer M. Schröder fertig gelesen. Die Reihe hat mir richtig gut gefallen und ich habe eine Rezension bzw. Empfehlung zur ganzen Reihe geschrieben. Außerdem habe ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder, auf das ich ja sehr gespannt war, beendet. Wie in meiner Rezension zu merken, war ich davon leider ziemlich enttäuscht und die gut 600 Seiten haben sich dann doch ziemlich gezogen. In einem Anflug aus Sommerlaune habe ich die "Conni 15" Bücher von Dagmar Hoßfeld (Band 1 und 3) noch mal gelesen. Die sind zwar nicht wahnsinnig spedktakulär aber Conni ist mir sehr sympathisch und daher finde ich die Bücher für Zwischendurch super- auch wenn sie mein Genre sonst nicht so treffen. Spontan aus der Bücherei ausgeliehen habe ich mir dann auch noch drei andere Bücher, "Das erste Mal lieben" von Katja Reider und Constantin Kilian, "Das Morgen ist immer schon jetzt" von Patrick Ness und "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher. Letzteres hat mir ziemlich gut gefallen, alleine schon wegen der hohen Spannung. "Das erste Mal lieben" war ganz nett, aber irgendwie nicht so spektakulär, da es eigentlich nicht so viel Handlung gibt. "Das morgen ist immer schon jetzt" hatte mir leider zu viele Fantasyinhalte, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Als letztes habe ich dann noch begonnen, die "Onyx" Reihe von Jennifer L. Armentrout weiter zu lesen. Der erste Band war mir an einigen Stellen zu klischeehaft, aber schlecht sind die Bücher nicht und da ich es nicht mag, Reihen unbeendet zu lassen, werde ich sie wohl noch beenden. Insgesamt also ein sehr interessanter un abwechslungsreicher Monat für mich :)

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Mein Top-Titel dieses Monats war "Verborgen im Niemandsland" von Rainer M. Schröder. Das ist der 4. Band aus der Abby Lynn Reihe. DA die Bände aber ziemlich dicht zusammenhängen, würde ich einfach die ganze Reihe als Top und als ganz klare Empfehlung meinerseits bezeichnen. Die verschiedenen Charaktere, besonders Abby, sind wahnsinnig authentisch gehalten und man muss Abby sofort ins Herz schließen. Der historische Hintergrund in der Anfangszeit Australiens hat mich auch angesprochen und war echt interessant und vor allem auch spannend gestaltet. Die Reihe würde ich definitiv noch mal lesen! :)



Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Eine ziemlich große Enttäuschung für mich war diesen Monat "Sofies Welt" von Jostein Gaarder. Das habe ich auch schon in meiner Rezension genauer erklärt. Die Idee eines philosophischen Jugendromans klang für mich total interessant, aber im Roman wurde man dann einfach mit viel zu vielen Informationen zugeschüttet, die man aufgrund einer zu geringen Rahmenhandlung kaum verarbeiten konnte. die gut 600 Seiten haben sich auf diese Weise dann leider schrecklich gezogen. Dieses Buch würde ich eigentlich nicht weiterempfehlen. 


Sonntag, 30. April 2017

Das Morgen ist immer schon jetzt von Patrick Ness [REZENSION]

Das Morgen ist immer schon jetzt
von Patrick Ness
16,99€
cbj-Verlag

Inhalt:
Was, wenn man NICHT einer der Außerwählten ist, wie sie immer in den Büchern beschrieben werden? Wenn man nicht der Held ist, der sonst üblicherweise die Zombies bekämpft, oder die Seelenesser oder was immer gerade das nächste unheilbringende Wesen sein mag, das die Welt bedroht. Was, wenn man einer ist wie Mikey? Der einfach nur seinen Abschluss hinbekommen möchte und zum Schulball gehen und vielleicht irgendwann den Mut aufbringen, Henna um ein Date zu bitten – bevor irgendjemand die Schule in Schutt und Asche legt. Wieder mal. Denn manchmal gibt es stinknormale Probleme, die echt wichtiger sind als der nächste Weltuntergang, und angesichts derer man erkennt, dass das eigene ganz normale Leben absolut einzigartig und außergewöhnlich ist

Meine Meinung:
"Das morgen ist immer schon jetzt" habe ich mir ausgeliehen, weil der Klappentext mich irgendwie angesprochen hat. Die Hauptpersonen in Büchern sind ja immer irgendwie besonders und anders, eben aus irgendeinem Grund die "Auserwählten". Ein Buch, in dem die Hauptperson ein ganz normales Leben lebt klingt zwar eigentlich nicht spannend, aber hat dann doch irgendwie Interesse geweckt. Aber dann war die Geschichte doch etwas anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Am Anfang jedes Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung was gerade bei den "Indie Kids" passiert. Das hat mich zuerst verwirrt, bis ich dann verstanden habe, dass die Hauptpersonen quasi in einer Welt leben, in der es die Dinge wie Seelenfresser oder Vampire, von denen man in Büchern liest, wirklich gibt. Nur sind die Hauptpersonen eben nicht die "Auserwählten" die sich damit befassen, sondern wollen ein ganz normales Leben leben. Allerdings muss ich sagen, dass mich diese Idee und die kurzen Zusammenfassungen der "Indie Kids" dann doch nicht so angesprochen haben. Ich kam nicht in die Geschichte der Indie Kids herein, da man einfach nicht genug über sie erfährt und es dann zu viele Namen und Personen sind, mit denen ich nichts anfangen konnte. 
Die Hauptstory um Mike und seine Schwester Mel hat mir da schon besser gefallen. Beide haben so mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, aber man merkt wie die beiden zusammenhalten. Dazu kommen dann noch schwierige Familien und Probleme mit Freunden und der Liebe. Es handelt sich also im Grunde um eine growing-up Geschichte mit Problemen, wie sie bei Teenagern kurz vor dem Schulabschluss eben auftauchen können. Die Handlung hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber die übernatürlichen Aspekte mit Göttern und eben Seelenfressern und Vampiren haben mich dann einfach rausgebracht und irgendwie gestört. Ich glaube, als ganz "normales" Jugendbuch ohne solche Elemente hätte mich die Handlung mehr angesprochen. Natürlich ist das jetzt alles sehr subjektiv, aber da mich die Geschichte dann nicht so angesprochen hat, konnte sich für mich auch keine große Spannungskurve aufbauen. Das Ende hat mir dann aber trotzdem gefallen. Die Art wie es geschrieben war, hatte irgendwie etwas melancholisch-schönes, vielleicht ja das Gefühl was man hat, wenn die Schulzeit vorbei ist und man zurückblickt und weiß, das alle in der Zukunft ihre eigenen Wege gehen müssen.

Fazit:
"Das Morgen ist immer schon jetzt" ist ein Jugendbuch, das sich mit dem Erwachsenwerden und den damit verbundenen Problemen beschäftigt. Die Grundidee ist interessant, konnte mich aber dann leider doch nicht so ansprechen, da ich die "Indie Kids" etwas seltsam finde. Die Hauptghandlung rund um Mike und Mel hat mir dann aber doch ganz gut gefallen und auch das Ende war irgendwie schön. Für mich insgesamt ein eher mittelmäßiges Buch, aber wenn man den Schreibstil und die übernatürlichen Elemente ansprechend findet, kann man mit diesem Buch auch bestimmt noch mehr Spaß haben.


3/5 Punkten

Sonntag, 23. April 2017

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher [KURZREZENSION]

Tote Mädchen lügen nicht
von Jay Asher
8,99€
cbt-Verlag

Meine Meinung:
"Tote Mädchen lügen nicht" wollte ich schon länger gerne mal lesen und da nun die Netflix- Serie irgendwie überall ist, dachte ich, meine Gelegenheit ist jetzt auch mal gekommen^^. Ganz kurz und knapp: Das Buch hat mir alles in allem gut gefallen, kein Lieblingsbuch, aber trotzdem ziemlich gut. Die Geschichte behält durchgehend einen hohen Spannungsgehalt bei. Ist auch kein Wunder, denn Selbstmord ist eben ein schwieriges Thema. "Spannend" klingt hier irgendwie falsch und "faszinierend" erst recht, aber man möchte einfach wissen, was diese Person so weit bringen konnte, dass sie ihr leben beendet. Und genau da liegt der kleine Knackpunkt für mich. Ich hatte teilweise wirklich großes Mitleid mit Hannah und viele der beschriebenen Situationen waren wirklich schrecklich aber trotzdem kann ich ihren Selbstmord einfach nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es ja ganz normal, dass man das nicht kann, wenn man sich nicht selbst in solch einer Lage befindet, aber irgendwie haben sich ihre Erlebnisse und Beweggründe nicht "real" oder "authentisch" genug angefühlt. Bis zum Ende hatte ich das Gefühl, dass irgendwie noch ein kleiner Teil der Geschichte fehlt.
Nichtsdestotrotz gefällt mir die Geschichte aber trotzdem, sofern man das bei der Thematik sagen kann. Die Idee mit den Kassetten ist wirklich originell und Clay ist ein Charakter, den ich sofort ins Herz schließen konnte und mit dem ich durchweg mitfühlen konnte, da er mir einfach sehr sympathisch war. Wie gesagt, an Spannung mangelt es nicht und zu erfahren, wie die einzelnen Personen zusammenhängen ist auch definitiv interessant gewesen. 
Mit den knapp 300 Seiten ist das Buch ziemlich schnell zu lesen und bis auf den kleinen Knackpunkt den ich angesprochen habe, habe ich an der Geschichte auch nicht wirklich viel auszusetzen. Um mein neues Lieblingsbuch handelt es sich nicht, aber ich habe es gerne gelesen weil ich die Thematik einfach sehr interessant (wenn auch irgendwie bedrückend) finde und ich würde es auch auf jeden Fall wieder lesen. Für Zwischendurch definitiv ein sehr gutes Buch und eine Empfehlung von mir. :)


4/5 Punkten

Montag, 17. April 2017

Sofies Welt von Jostein Gaarder [REZENSION]

Sofies Welt
von Jostein Gaarder
dtv Verlagsgesellschaft
11,95€

Inhalt:
Mysteriöse Briefe landen im Briefkasten der 15jährigen Sofie Amundsen in Oslo. Was sollen diese Fragen: »Wer bist du?«, »Was ist ein Mensch?« und »Woher kommt die Welt?«. Sofie ist irritiert. Die Briefe werden ausführlicher und entführen sie in die abenteuerliche und geheimnisvolle Gedankenwelt der großen Philosophen. Ihr unbekannter Briefeschreiber erzählt Sofie die Geschichte Europas, der Antike, des Mittelalters und der Renaissance und dann nimmt die Geschichte eine unglaubliche Wendung.

Meine Meinung:
"Sofies Welt" habe ich beim Aufräumen in den Tiefen des Schranks gefunden. Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, da es als "Philosophischer Jugendroman" beworben wird und ich Philosophie eigentlich sehr interessant finde und mich gleichzeitig gefragt habe, wie man das in einem Jugendroman verpacken kann. 
Leider muss ich sagen, dass ich von "Sofies Welt" ziemlich enttäuscht bin. Die Grundstory ist eigentlich nur, dass die fast 15-jährige Sofie eines  Tages mysteriöse Briefe von einem Philosophen erhält, der ihr aus heiterem Himmel einen Philosophiekurs per Post verpassen will. Im Grunde läuft Sofie also jeden Tag zum Briefkasten und findet einen neuen Brief. Dann folgen ungefähr 20 Seiten trockene Erläuterungen über die Geschichte der Philosophie und wichtigen Philosophen und ihren Ansichten. Es beginnt im antiken Griechenland und geht bis ins 20. Jahrhundert. Die Geschichte der Philosophie wäre ja eigentlich ganz interessant, aber es sind einfach viel zu viele Informationen, die viel zu langweilig verpackt werden. Ich hatte einfach keine Zeit die ganzen Informationen zu verarbeiten und wirklich aufzunehmen und könnte jetzt auch nicht nennenswert mehr über Philosophen sagen als vorher. Vielleicht müsste man sich für dieses Buch mehr Zeit nehmen und es wirklich langsam Stück für Stück lesen, aber dafür war mir die Geschichte um die wissenschaftlichen Texte herum einfach nicht inhaltsreich genug. Es gibt durchaus einige Rätsel die sich im Buch auftun, aber wirkliche Spannung konnte sich bei mir nie aufbauen. Gegen Ende wird die Geschichte zwar etwas lebendiger, aber die Geschichten über die Philosophen ziehen sich in den 620 (!) Seiten einfach zu doll. Eine Wendung am Ende hätte ich auch nicht erwartet, aber bis dahin war ich soweit, dass ich die Texte eher überflogen habe und die Wendung hat mich dann auch eher verwirrt. Was mich außerdem stört, ist, dass Sofie durch das Fehlen einer wirklich ausgeprägten Handlung kaum an Persönlichkeit gewinnt. Man erfährt nicht viel über ihre Gedanken und Gefühle und ich konnte daher auch keine Bindung zu ihr oder zu anderen Charakteren aufbauen.

Fazit:
Insgesamt konnte mich "Sofies Welt" absolut nicht überzeugen. Die Texte über die Geschichte der Philosophie wären zwar vom Grundprinzip her interessant, aber die Story um die Texte herum ist nicht sehr inhaltsreich und eher "flach". Die Informationen sind quasi nur aneinander gereiht und man kann sie daher nur schwer bis gar nicht aufnehmen. Daher haben sich die 620 Seiten ziemlich gezogen. Ich würde "Sofies Welt" nicht unbedingt weiterempfehlen, es sei denn man möchte wirklich nur Informationen über Philosophie, aber ohne riesige Hauptgeschichte, erfahren.



2/5 Punkten 

Dienstag, 11. April 2017

Abby Lynn von Rainer M. Schröder - Reihenempfehlung

Heute möchte ich mal eine ganze Buchreihe empfehlen! Dabei handelt es sich um die fünfteilige "Abby Lynn"- Reihe von Rainer M. Schröder. Zum zweiten Band dieser Reihe habe ich im März auch schon mal eine Rezension geschrieben. 

Inhalt:
Es geht um die zu Beginn 14-jährige Abby Lynn, die im Jahre 1804 in London fälschlicherweise für einen Taschendiebstahl verantworltich gemacht wird. Ihre Strafe lautet, wie es damals in England üblich war, 7 Jahre Verbannung in die neue Sträflingskolonie Australien. Es handelt sich also um eine historische Romanreihe, die sich mit Abbys "Reise" nach Australien, ihre Sträflingsarbeit und allgemein ihrem gezwungenermaßen neuen Leben im gerade frisch besiedelten Australien beschäftigt. Und anhand diesen einzelnen Schicksals von Abby kann man unheimlich viel über die damaligen Gegebenheiten und das Leben, über die Gründung Australiens aber auch z.B. über die Aboriginies erfahren. 

Warum mir diese Reihe so gut gefällt:
Ich bin allgemein ein Fan von historischen Romanen. Besonders über die Anfänge Australiens als englische Sträflingskolonie wusste ich eigentlich noch fast nichts, aber diese Thematik hat mich sofort unglaublich interessiert. Dieses Wissen wird eben durch ein einzelnes, natürlich fiktives Schicksal vermittelt. Aber alleine die Tatsache, das es damals vielen Menschen wahrscheinlich tatsächlich wie Abby erging und diese aufgrund der willkürlichen Justizgewalt bis nach Australien verbannt wurden, ist für mich einfach kaum zu begreifen. Allgemein konnte ich in dieser Buchreihe ein großes Mitgefühl für Abby aufbauen, deren Leben wirklich nicht von viel Glück gesegnet ist, besonders da sie zu Beginn der Geschichte ja erst 14 Jahre alt ist. Trotzdem wird sie als eine mutige, charakterstarke und scheinbar grenzenlos optimistische bzw. hoffnungsvolle Person dargestellt, die man einfach ins Herz schließen muss. Aber auch die anderen Charaktere sind authentisch und anschaulich dargestellt und man verbindet schnell gewisse Emotionen mit den einzelnen Figuren. Die Handlung ist außerdem wirklich spannend. Besonders der 4. Band konnte mich wirklich fesseln, aber ich würde auch keinen der anderen Bände als langweilig und langgezogen beschreiben. Mir gefällt auch, dass über den Verlauf der Reihe doch einige Jahre vergehen und dabei auch immer angegeben ist, um welche Monate bzw. welches Jahr es sich handelt. So konnte ich einfach einen guten Überblick über den zeitlichen Verlauf und das Alter der Figuren behalten und man bekommt natürlich mehr von den langzeitigen Entwicklungen in der Geschichte mit. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, historisch aber dennoch sehr detailliert. Besonders viel Recherche ist vermutlich in den zweiten Band, der sich mit den Aboriginies beschäftigt, geflossen. Trotzdem muss ich sagen, dass mich dieser Band rein von der Thematik her wahrscheinlich am wenigsten angesprochen hat. Insgesamt ist die Reihe aber vergleichsweise schnell und flüssig zu lesen, da alle Bände nur um die 300 Seiten haben, und der Umfang daher überschaubar ist und keine großen Längen auftreten können.

Ich spreche für die Abby Lynn Reihe also eine klare Empfehlung an jeden aus, der gerne historische Romane liest und sich für das 19, Jahrhundert und die Gründung Australiens als Sträflingskolonie interessiert. Aber ich glaube, das Buch wird vielleicht auch denen gefallen, die denken, sie würden sich nicht so sehr für Geschichte interessieren, denn der Schreibstil ist wirklich angenehm und man wird keineswegs mit Fakten überladen. 

Mittwoch, 5. April 2017

APRIL 2017 LESEPLÄNE

Im Februar und März habe ich es geschafft, alle Bücher, die ich im Februar neu bekommen hatte, zu lesen. Das waren immerhin acht Stück und alle davon haben mir gut oder sogar sehr gut gefallen. Jetzt stellt sich für mich aber erneut die Frage, was ich diesen Monat, im April, lesen möchte. Die letzten paar Tage habe ich schon mal genutzt um die Abby Lynn Reihe endlich zu beenden. Davon gehört der 5. und (bisher?) letzte Band, "Verlorenes Paradies" von Rainer M. Schröder noch in den April. Zu dieser Reihe möchte ich auch noch eine
Rezension verfassen. :) Dann habe ich letztens ein Buch gefunden, das eigentlich ganz interessant klingt, "Sofies Welt" von Jostein Gaarder. Laut dem Klappentext handelt es sich um einen philosophischen Jugendroman. Darunter kann ich mir ehrlich gesagt absolut nichts vorstellen und bin daher umso gespannter auf das Buch. Philosophie finde ich jedenfalls ziemlich interessant und ich bin gespannt, wie das in einem Jugendroman umgesetzt ist. Als letztes Buch habe ich mir "Septimus Heap - Magyk" von Angie Sage herausgesucht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das diesen Monat lesen werde, aber eigentlich hatte ich es mir extra mal für wenige Cents bei reBuy bestellt. Das Buch kenne ich nämlich eigentlich schon, dass ich es gelesen habe ist allerdings schon mehr als 5 Jahre her und ich kann mich dementsprechend an absolut nichts aus der Handlung mehr erinnern. Allerdings glaube ich, dass ich das Buch damals ziemlich cool fand und habe mir überlegt, ob es sich nicht vielleicht lohnt, das Buch noch mal zu lesen und dann die Reihe auch zu beenden. Ich werde also mal schauen, welche Bücher ich diesen Monat noch so in die Finger bekomme und dass mit Magyk dann kurzfristig, je nach Laune, entscheiden. :)

Sonntag, 2. April 2017

MÄRZ 2017 MONATSFAZIT

April April! 
Okay, war der Anfang jetzt gut oder schlecht, ich kann mich nicht entscheiden.. :D Aber ich werde jetzt damit leben^^ 
Der März war für mich insgesamt sehr erfolgreich, ich habe 8 ziemlich gute Bücher gelesen, insgesamt waren das 3032 Seiten. :) Ich habe auch alle meine Lesepläne für den März erfüllt. Das war "Phase Null" von James Dashner ganz zu Beginn des Monats. Dazu habe ich auch eine Rezension geschrieben. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, aber leider konnte ich mit vielen Geschichten nichts mehr anfangen, das ich mich an die Maze Runner Trilogie kaum noch erinnern konnte. Dann habe ich die "Legende der Wächter" Reihe mit dem 16. und letzten Band, "der Held" von Kathryn Lasky, endlich mal beendet. Von der gesamten Reihe war ich eher mittelmäßig begeistert, aber ich wollte sie trotzdem gerne beenden und ich muss sagen, der letzte Band hat mir noch mal richtig gut gefallen und mich wirklich positiv überrascht, besonders im Vergleich zu anderen Bänden der Reihe. Dann habe ich die gesamte "die 5. Welle" Trilogie von Rick Yancey gelesen. Die ersten beiden kannte ich schon, aber da die mir so gut gefallen hatten, wollte ich sie noch mal lesen, bevor ich den letzten Band lese. "Der letzte Stern" hat mir sehr gut gefallen, aber ich würde es trotzdem als schwächtes Buch der Reihe einstufen. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau, denn auch wenn es gemischte Meinungen über die Reihe gibt, finde ich sie wirklich richtig toll! :) Außerdem habe ich Band 2 und 3 der "Abby Lynn" Reihe von Rainer M. Schröder gelesen und finde auch diese Bücher einfach wahnsinnig interessant und schön, da das historische Setting einfach so gut getroffen ist und authentisch zu lesen ist. Außerdem hatte ich diesen Monat mit "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek eine große (positive) Überraschung. Das war nämlich der erste Thriller seit Ewigkeiten für mich und auch das erste Buch von Fitzek, das ich gelesen habe. Ich war fasziniert von der Thematik und der hohen Spannung, die bei mir besonders durch die unvorhersehbare Handlung zustande gekommen ist. :)
Man sieht also, ich habe eine Menge toller Bücher gelesen und bin wirklich zufrieden mit dem März! :)

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Das ist wirklich schwierig diesen Monat, denn wirklich viele Bücher waren sehr gut. Im Gegenzug gibt es aber keines, von dem ich sagen würde, dass es perfekt war, denn bei allen war es so ein kleines Fitzelchen, was zu den 5 Sternen gefehlt hat^^
Definitiv ein großes Highlite war aber dennoch "Der letzte Stern" von Rick Yancey. Das kleine Fitzelchen war hier, dass ich den Band etwas schwächer als die beiden Vorgänger fand und mit dem Ende nicht 100% einverstanden bin. Trotzdem war das Buch an sich aber klasse, der Schreibstil wie gewohnt Top und der Spannungsgehalt durchweg sehr hoch. :)

Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Kein Flop, aber für mich das "schwächste" Buch diesen Monat war das Prequel zur Maze Runner Trilogie, "Phase Null" von James Dashner. Es ist definitiv kein schlechtes Buch und für Zwischendurch hat es mir auch Spaß bereitet, aber ich konnte mich an vieles aus der eigentlichen Reihe nicht mehr erinnern, was mir glaube ich einige "AHA!" Momente genommen hat. Insgesamt also leider im Vergleich nicht so stark. Trotzdem hat es mir definitiv besser gefallen als "Kill Order" und ich würde es wirklichen Fans der Reihe trotzdem empfehlen.

Sonntag, 26. März 2017

Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek [Rezension]

Das Joshua-Profil
von Sebastian Fitzek
10,90€
Bastei Lübbe Verlag

Inhalt:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meine Meinung:
"Das Joshua-Profil" ist das erste Werk, das ich von Sebastian Fitzek gelesen habe und auch gleichzeitig der erste Thriller, den ich seit einer langen Zeit gelesen habe. Also gleich vorneweg: Ich bin nicht der krasseste Thriller-Kritiker, einfach weil mir in dem Genre die Erfahrung etwas fehlt und ich kann auch die anderen Thriller von Fitzek nicht mit diesem hier vergleichen. Ich lese Thriller aber eigentlich auch mal ganz gerne und habe mich gefreut, als ich diesen hier geschenkt bekommen habe, noch dazu, weil man von Fitzek ja sehr viel Gutes hört. 
Und ich muss sagen, mit hat dieser Thriller wirklich sehr gut gefallen. Er ist sehr spannend geschrieben, Langeweile kam bis zur Letzen Seite nicht vor, immer wenn man denkt, eie Situation ist gelöst, wird man in die nächste gestürzt. Zu den Hauptpersonen konnte ich schnell eine Sympathie aufbauen und was mir gefällt, ist dass der Autor mit dieser Sympathie zu spielen scheint. Teilweise wurde mein Bild über die Figuren von einem Moment zum anderen gekippt und ich mochte plötzlich Figuren, die ich gar nicht mögen wollte. Die Handlung war für mich vollkommen unvorhersehbar und bis zum Ende hatte ich eigentlich keine Ahnung, wie sich die einzelnen Fäden zusammenfügen würden und wer denn jetzt woran schuldig ist. Die Thematik des Buches bezieht sich auf mehrere Bereiche, die aber alle einen ernsten Hintergrund haben, vor allem die besprochene Pädophilie. Ich hatte aber das Gefühl, dass der Autor diese Thematik sehr ernst nimmt und viele Stunden Arbeit in die Recherche geflossen sind, weshalb es möglichst differenziert dargestellt wurde. Auch die digitale Überwachung und der Nutzen dieser in der Kriminaltechnik wird thematisiert und kann wirklich zum Denken anregen. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass die Situationen oft einfach durch total unrealistische, zufällige Ereignisse gelöst werden und ich mir nicht vortsellen konnte, dass so etwas in de Realität wirklich passieren würde. Das nimmt der Geschichte dann leider stellenweise ihre Glaubwürdigkeit. Außerdem wirkt die zehnjährige Jola für ihr Alter teilweise einfach zu erwachsen. Auch wenn ihr IQ sehr hoch und sie weit entwickelt ist, hatte ich beim Lesen einfach teilweise kein Kind mehr vor  den Augen.

Fazit:
Insgesamt hat mir "Das Joshua-Profil" aber sehr gut gefallen. Der richtig hohe Spannungsgehalt und die Unvorhersehbarkeit der Handlung hat mich überrascht und beeindruckt. Auch die angesprochenen Themen sind sehr interessant und wichtig und werden mit dem nötigen ernst behandelt. Eine klare Empfehlung meinerseits!


4,5/5 Punkten

Freitag, 17. März 2017

Phase Null (Die Auserwählten- Prequel) von James Dashner [KURZREZENSION]

Phase Null
von James Dashner
19,99€
Chicken House- Verlag

Meine Meinung:
Nach "Kill Order" ist "Phase Null" jetzt das zweite Prequel zur Maze Runner bzw. "die Auserwählten" Reihe. Phase Null spielt zeitlich zwischen Kill Order und dem ersten Band der Maze Runner Reihe. Das Buch setzt ab dem Moment, in dem Thomas zu ANGST kommt ein. Man erfährt vieles über die Institution und über die Probanten, besonders natürlich Thomas und Teresa, ehe sie ins Labyrinth kamen. Von Kill Oder war ich weniger begeistert, aber Phase Null hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Es ist ganz cool, einige Hintergründe von ANGST zu erfahren und endlich die ganze Geschichte von Ereignissen, die in der Maze Runner Reihe nur angedeutet wurden, zu erfahren. Ich hätte mir noch mehr Einblicke in das Leben von Gruppe B gewünscht, besonders auch, wie sie sich im Labyrinth verhalten haben, da das ja schon in der Hauptreihe kaum angesprochen wird. Ich glaube, es gab einige "Schock" Momente, als es zu Enthüllungen von Personen, die man aus der Hauptreihe kennt und ihren Rollen bei ANGST kam, aber da ich mich leider kaum noch an die Details der Maze Runner Trilogie erinnern kann, hatte das bei mir vermutlich nicht den gewünschten Effekt. Das ist etwas schade, aber ich wollte nicht noch mal extra die gesamte Trilogie erneut lesen. 
Insgesamt würde ich sagen, Phase Null ist ein gelungenes Prequel zur Maze Runner Trilogie und bietet für wirklich Fans der Reihe noch einmal einige Zusatzinformationen und Hintergrundwissen. Es konnte mich auch definitiv mehr überzeugen als Kill Order. Trotzdem ist das Prequel kein muss, der Spannungsgehalt ist nicht extrem hoch und die Maze Runner Trilogie ist auch ohne dieses Prequel gut zu verstehen. Da mir die Hauptreihe aber sehr gut gefallen hat, fand ich auch dieses Buch ganz interessant zu lesen und wenn auch nicht weltbewegend, dennoch schön für Zwischendurch. Den besten Effekt hat man aber definitiv, wenn man es direkt im Anschluss an die Maze Runer Reihe liest oder die zumindest noch einigermaßen gut im Kopf hat.



3,75/5 Punklten

Sonntag, 12. März 2017

Verschollen in der Wildnis (Abby Lynn #2) von Rainer M. Schröder [REZENSION]

Abby Lynn- Verschollen in der Wildnis
Rainer M. Schröder
7,99€
cbj-Verlag

Inhalt:
Australien, 1808: Herzlich haben die Chandlers Abby aufgenommen und inzwischen ist sie mit Andrew, dem Sohn der Farmer, verheiratet. Friedlich verlaufen ihre Tage, bis Abby Opfer eines Überfalls wird. Ihr gelingt zwar die Flucht, doch sie wurde angeschossen und bricht kurz darauf bewusstlos im Buschland zusammen. Während Aborigines die Verletzte pflegen, startet Andrew eine verzweifelte Suchaktion ...

Meine Meinung:
Auf den ersten Abby Lynn Band bin ich tatsächlich vor einigen Jahren gestoßen, weil wir einen Auszug daraus als Textgrundlage in einer Deutschklausur hatten und sich das Buch sehr interessant angehört hatte. Tatsächlich gelesen habe ich das Buch dann vor zwei Jahren und hatte seitdem geplant den zweiten Band zu lesen. Vor einigen Wochen habe ich den dann durch Zufall bei einem Bücherflohmarkt gefunden und mitgenommen. Und ich muss sagen: Auch der zweite Band hat mir super gefallen!
Sehr glücklich gemacht hat mich direkt erst mal, dass es absolut kein Problem war, den zweiten Band zu lesen, ohne eine richtige Ahnung vom ersten Band zu haben. Wie gesagt ist es mittlerweile schon wieder über 2 Jahre her, dass ich den gelesen habe und wie so oft bei nicht beendeten Reihen konnte ich mich eigentlich nur noch an die grobe Handlung, nicht aber an irgendwelche Details erinnern. Irgendwann relativ zu Beginn erzählt Abby ihre Geschichte dann aber selbst noch mal und so erhält man quasi eine Kurzzusammenfassung vom ersten Band, was mir sehr gelegen kam.^^ Das Buch spielt ja in Australien im Jahre 1808 und die Situation in der damaligen Englischen Kolonie, die ja größtenteils durch Sträflinge besiedelt wurde, wird anschaulich beschrieben. Besonders die Aborigines spielen dieses mal eine große Rolle und ihr Leben ist wirklich faszinierend, man merkt, dass hinter diesem Buch eine detaillierte Recherche gesteckt haben muss.
Abby tritt wie im ersten Band als absolut sympathische Figur auf. Sie ist freundlich und hilfsbereit und verkörpert gemessen daran, dass das Buch zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt teilweise eine überraschend moderne Denkweise. Wenn ich nur ihre Figur betrachte, könnte das Buch auch 100 Jahre später spielen. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, das sich das Buch irgendwie künstlich "veraltet" anfühlt, beim Lesen kam es mir ganz natürlich vor, zu welcher Zeit das Buch spielt und auch die Sprache war zwar zeitgemäß, aber nicht anstrengend zu lesen. Insgesamt würde ich das Buch und die Figuren einfach als authentisch beschreiben, was mir bei Büchern immer sehr wichtig ist. 
Vom Handlungsbogen her hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Zu Beginn erhält man erst wieder Einblicke in das leben auf der Farm Yulara und die Haupthandlung setzt dann gegen Mitte des Romans ein. Allerdings kam es mir so vor, als wäre die Handlung dann am Ende sehr schnell aufgelöst worden und das Ende kam etwas abrupt. Nichtsdestotrotz war der Spannungsgehalt durchgehend recht hoch und die Handlung durchgehend interessant, Längen kamen nicht auf. (Wobei man dazu sagen muss, dass das Buch auch "nur" 288 Seiten hat und dann meistens keine großen Längen auftreten können.) 

Fazit:
"Abby Lynn- Verschollen in der Wildnis" ist ein spannender und authentischer Roman über das Leben in Australien im 19. Jahrhundert und besonders über die Aborigines und ihre außergewöhnliche Kultur. Abby ist eine wirklich sympathische Hauptfigur und ihre Handlungen sind gut nachzuvollziehen. Die Thematik hat mich interessiert und mich angesprochen und ich würde das Buch an jeden empfehlen, der sich für historische Romane interessiert. :)


4,25/5 Punkten