Sonntag, 29. Januar 2017

Harry Potter - Meine Lieblingsbände der Reihe [Teil 1]

Ich habe nun alle Harry Potter Bände noch mal gelesen. Na gut, eigentlich nicht alle, sondern nur fast alle. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nicht alle Bände zu lesen, sondern nur meine Lieblingsbände der Reihe. Im Endeffekt habe ich dann doch alle gelesen und nur den zweiten ausgelassen, weil mir der am wenigsten gefällt.
Heute soll es aber um meine Lieblingsbände der Reihe gehen!

Wie immer: Spoiler!
Meine beiden Lieblingsbände sind zufällig auch die beiden letzten. Harry Potter und der Halblutprinz (and the Half-Blood Prince) und Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (and the Deathly Hallows). Zuerst will ich mal über den 6. Band sprechen, der 7. kommt dann etwas später :)

Am 6. Band gefällt mir, dass Harry so beliebt ist und endlich seine Unterstützer gefunden hat. Er ist Quidditch Captain, hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass alle über ihn sprechen und kommt auch irgendwie gefühlt nicht so oft in Schwierigkeiten und wenn dann geht es trotzdem noch gut aus (z.B. als er vom letzten Quidditch-Spiel suspendiert ist und Gryffindor trotzdem noch den Pokal gewinnt). Das gilt natürlich nur für die Schule. Seine erste Mission mit Dumbledore ist traurigerweise gleichzeitig seine letzte, denn sie nimmt für Dumbledore ja kein so gutes Ende. Aber genau diese Nähe zu Dumbledore die sich im sechsten Band noch mal stärker ausbaut gefällt mir so gut. Die Ausflüge in die Erinnerungen an Voldemort gefallen mir immer wieder gut und beim ersten Mal habe ich mich echt gefreut, endlich (vermeintlich) alles über Harrys Vergangenheit und seine Zukunft mit Voldemort zu erfahren. Die Ereignisse für den letzten Band bahnen sich eben schon deutlich an und man merkt ja, dass die Todesser immer mehr an Macht und Einfluss gewinnen. Trotzdem wirkt der Band vergleichweise harmlos, vielleicht eine trügerische Stille. Bis zum Ende ist Harry ja eigentlich nie direkt im Kampf verwickelt und erlebt ein halbwegs normales Schuljahr in Hogwarts in dem er sich auf seinen Kampf gegen Vodlemort vorbereitet und ich glaube dass ist es, was diesen Band zu einem meiner Favoriten macht. Außerdem spielt Ginny eine größere Rolle und ihre Beziehung zu Harry entwickelt sich. Ginny ist eine meiner Lieblingsfiguren des HP-Universums und daher freut es mich, dass sie im sechsten Band immer öfter zum Zug kommt. Ihre Beziehung zu Harry freut mich auch immer wieder, da man merkt wie glücklich Harry ist und da ich finde,  dass sie super zusamen passen. Ganz nebenbei finde ich sie auch sehr viel sympathischer und besser passend als Cho Chang.^^
Was mir am sechsten Band nicht ganz so gut gefällt und deshalb dazu beiträgt, dass er nicht unangefochten mein Lieblingsband ist, ist Harrys Zwang, unbedingt herauszufinden, was Draco tut. natürlich hat Harry recht damit, dass Draco Malfoy etwas vor hat und wie sein Vater in Verbindung mit Voldemort steht, aber Harry entwickelt diesen super nervigen "Zwang" immer hinter ihm herzurennen und ihn auszuspionieren. Ron und Hermine versuchen ja öfter, ihn davon abzuhalten aber Harry bleibt stur. Ich finde es schwierig diese Einstellung zu beurteilen, denn eigentlich hat er ja wie gesagt Rech. Aber trotzdem habe ich eben immer das Gefühl, die Handlung wäre besser vorangegangen wenn er nicht so versessen gewesen wäre, das herauszufinden. Außerdem bleiben seine Bemühungen ja bis zuletzt ohne Erfolg und die Todesser können Hogwarts trotzdem betreten. 
Das Ende hat mich (wie wahrscheinlich fast alle) beim ersten mal Lesen ziemlich schockiert. Ich weiß noch, was ich für einen Hass auf Snape entwickelt habe (und ich mochte ihn schon vorher nie^^), da ich wirklich dachte, dass er doch, nach dem ganzen hin und her, ein Todesser wäre. Trotzdem gefällt mir, dass das Buch irgendwie positiv endet. Am Kings Cross Bahnhof, als Harry von den Dursleys abgeholt wird, sieht er noch mal alle, die ihn unterstützten. Einige Mitglieder des Orden des Phönix sind da und Ron und Hermine natürlich sowieso. Ich finde es einfach berührend, wie sich Harry dort noch einmal besinnt, dass er Unterstützer hat, egal was der Weg vor ihm bringen wird.

Insgesamt ist der sechste Band, wie der Titel ja irgendwie schon sagt, mit mein Liblingsband der Reihe. Am besten gefallen mir Harrys und Dumbledores "Ausflüge" in die Vergangenheit bzw. Erinnerungen, da man auf diese Weise endlich so viel über Voldemort und Harrys Vergangenheit erfährt. Auch Ginnys Auftreten im Buch und natürlich ihre Beziehung zu Harry finde ich total schön. Die Atmosphäre des letzten Schuljahres, bevor der Kampf wirklich losgeht, kann mich jedes Mal wieder überzeugen! :)

Donnerstag, 19. Januar 2017

Harry Potter and the Order of the Phoenix von J.K. Rowling

Harry Potter and the Order of the Phoenix
von J.k: Rowling
Bloomsbury UK Verlag
7,30€

*Spoiler incoming* (falls jemand Harry Potter wirklich noch nicht kennen sollte^^)


Zur Zeit kamen relativ wenige Posts. Das liegt daran,dass ich  gerade dabei bin, alle Harry Potter Bücher noch einmal zu lesen. Ich habe alle Bücher auf deutsch und Englisch und habe mich für Englisch entschieden. Ich habe aber immer das Gefühl, dass eine Rezension zu Harry Potter irgendwie überflüssig ist. Den Inhalt kennt eigentlich jeder, egal ob er/sie die Bücher gelesen oder die Filme gesehen oder keins von beiden gemacht hat. Ich bin ein großer Fan der Reihe, aber positive Meinungen gibt es bei der immensen Bekanntheit der Reihe ja irgendwie auch schon. Trotzdem dachte ich, ich rede heute mal ein Bisschen über den Orden des Phoenix, den ich gerade beendet hab und wie ich in im Vergleich zum Rest der Reihe finde. 
Jeder hat ja andere Lieblingsbände in der Reihe. Ich wil jetzt hier nicht über die ganze Reihe und meine Lieblingsbände reden, weil es dazu (vielleicht) noch mal einen extra Post geben wird. Der Orden des Phönix hat aber irgendwie eine besondere Stellung in der Reihe und ist ja auch das dickste Buch der Reihe, auch wenn es in meiner englischen Ausgabe "nur" 799 Seiten sind.
Am 5. Band gefällt mir besonders der Anfang, bei dem man den Orden des Phönix kennenlernt. Dabei trifft man ja schon bekannte Personen wie Lupin, Mad Eye Moody und natürlich Sirius, aber eben auch neue Charaktere, die später eben eine wichtige Rolle haben, Tonks zum Beipiel. Auch das alte Haus der Family Black, Grimmauld Place, ist ein interessanter Spielort, da man dort viel aus der Vergangenheit der Blacks aber auch anderer Zauberfamilien erfährt, da die ja fast alle miteinenader verwandt sind. Ein bisschen anstrengend ist der Anfang des Buches aber immer, da Harry so schrecklich launisch ist. Verdenken kann man es ihm ja eigentlich nicht, denn er wurde den halben Sommer lang so gut wie nicht informiert und fühlt sich schrecklich tatenlos. Außerdem ist er 15 Jahre alt und damit gerade am erwachsen werden. 
Dolores Umbridge prägt so ziemlich das ganze Buch, da sie direkt zur Ankunft Harrys in Hogwarts auftritt. Sie ist ja so ziemlich die verhassteste Figur in allen HP-Büchern und ich weiß noch genau, wie sehr ich sie beim ersten mal lesen gehasst habe. Das man solche starken Emotionen entwickeln kann, zeigt immer wieder, was J.K. Rowling für einen tollen und authentischen Schreibstil hat. Jeder kann sich ja mit Harry identifizieren, denn irgendwann hatte jeder wohl mal einen Lehrer wie Umbridge (vielleicht nicht so extrem- aber trotzdem). Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mich Umbridge mit jedem mal lesen weniger aufregt, ich vermute, weil ich weiß wie die ganze Sache endet. Beim ersten Mal lesen wusste ich ja noch nicht, wie groß ihr Einfluss auf Harry ist und wie viel er trotz ihrer Präsenz unternehmen kann. 
Auch die O.W.L. (Ordinary Wizarding Level) oder auf deutsch: ZAG finde ich im 5. Buch interessant, da sich ja oft die Frage stellt, was Zauberer eigentlich nach der Schule machen und wie sie sich dafür qualifizieren. Ich kann mir vorstellen, wie anstregend die Zeit für die Schüler sein muss.
Wie üblich passiert das große Ereignis des Buches am Ende (Warum wartet Voldemort eigentlich immer bis zum Sommer?^^). Der Kampf im Department of Mysteries im Zauberministerium ist auch beim wiederholten Lesen immer noch spannend und Sirius' Tod immer noch traurig :'(. Wirklich gelungen finde ich die Zeit nach dessen Tod, da man erneut merkt, was Rowling für eine gute Autorin ist. Man kann richtig mitfühlen, wie taub uns verzweifelt sich Harry fühlt, da er die gerade neu gewonnene Vaterfigur schon wieder verliert. Eine meiner Lieblingsstellen ist da dann die Unterhaltung mit Dumbledore, da man da endlich einen größeren Teil der Wahrheit um die Prophezeihung und die Bindung zwischen Harry und Voldemort erfährt. Außerdem glänzt Dumbledore wieder mit seiner Gänsehaut-Weisheit, die wirklich episch geschrieben ist, vor allem in der Originalsprache. 

Insgesamt ist der 5. Teil definitiv einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Zumindest in den Top 3 würde ich sagen! Wie findet ihr den Band im Vergleich zum Rest der Bücher? Eine Art Fazit über alle Harry Potter Bücher wird es dann bestimmt auch noch geben, wenn ich den 6. und 7. noch mal gelesen habe!

Donnerstag, 12. Januar 2017

MEIN BÜCHER-JAHRESRÜCKBLICK 2016 (Teil 2)

Jetzt also der 2. Teil des Jahresrückblicks! Wie schon im ersten Teil angekündigt geht es hier um meine Top- und Flop-Bücher des Jahres 2016! Und wieder als Anmerkung: Das ist natürlich ganz subjektiv und meine persönliche Meinung. :)


Meine Favoriten und positiven Überraschungen im Jahr 2016:



Das sind einige meiner Favoriten 2016! Ich habe mal nur die Bücher gezählt, die ich dieses Jahr zum ersten mal gelesen habe. "Die 5. Welle" von Rick Yancey hat mich wegen der spannenden Story und dem interessanten und tollen Schreibstil gepackt, "die Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare hatten zwar ihre Längen und mir gefielen nicht alle Bücher, aber insgesamt gefällt mir die Reihe doch echt gut und besonders der letzte Band war richtig, richtig gut! "Seelen" von Stephenie Meyer kannte ich vorher gar nicht, aber diese Science Fiction Dystopie hat mich durch die außergewöhnlichen Charaktere und die realistischen Konflikte im Zukunftssetting überzeugt. "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin (oder auch: Game of Thrones) hat sich auch definitiv gezogen, aber ich bin froh, dass ich diese Reihe gelesen habe und einige Bände (9 zum Beispiel) haben mich gut unterhalten. "Lady Midnight" als der Beginn der neuen Reihe von Cassandra Clare hat mich wirklich positiv überrascht, da ich es (bisher) noch viel gelungener als die Chroniken der Unterwelt finde! "Raum" von Emma Donoghue ist ein trauriger und schöner Roman, der sich mit dem Thema Entführung befasst. Er konnte mich durch die erschreckende Realität und den guten Umgang mit der Thematik fesseln. "Percy Jackson" von Rick Riordan habe ich dieses Jahr auch endlich mal gelesen und auch wenn die Reihe eher für Kinder geschrieben ist, hat mir die Reihe wirklich gut gefallen und durch die griechische Mythologie und den Humor der Bücher angesprochen. "Eden Academy" von Lauren Miller war ein Glücksgriff aus der Bücherei! Diese Dystopie spielt in der nahen Zukunft und ist (leider) erschreckend real, denn Technik bzw, eine App kontrolliert das ganze Leben. Genau wegen dieser Realität war das Buch überzeugend und echt spanend. Und zuletzt: "Die Säulen der Erde" von Ken Follett war das dickste und definitiv eines der besten Bücher, die ich 2016 gelesen habe. Ich interessiere mich für Geschichte und dieses Buch im frühen Mittelalter war unglaublich toll und realistisch geschrieben, sodass man die Geschichte hautnah miterleben kann. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihm!

Meine Enttäuschungen im Jahr 2016:



Aber es gab auch ein paar Bücher, die ich gelesen habe und von denen ich dann enttäuscht war- weil ich mehr erwartet hätte. Das heißt auf keinen Fall, dass das schlechte Bücher waren. Ich glaube ich würde keines der Bücher als "schlecht" abstempeln, aber aus verschiedenen Gründen konnten sie meine Erwartungen eben leider nicht erfüllen. "Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis hat sehr vielversprechend angefangen, aber konnte mich dann überhaupt nicht ansprechen. Ich konnte mich mit keinem der Charaktere, vor allem nicht mit der Hauptperson Anna identifizieren und viele ihrer Entscheidungen waren für mich vollkommen unverständlich und haben mich irgendwie wütend gemacht. Auch mit der Märchenthematik wurde ich nicht warm. Schade. "Clockwork Angel" von Cassandra Clare habe ich gelesen, nachdem ich von Lady Midnight so überzeugt gewesen war. Leider wurde ich dann aber enttäuscht, denn Clockwork Angel ist ein deutlich schwächerer Start in eine neue Reihe als Lady Midnight. Mit dem Setting im viktorianischen Zeitalter konnte ich nicht warm werden und auch die Geschichte verlief mir zu schleppend. Da ich aber auch von City of Bones nicht überzeugt war/bin, bin ich mir sicher, dass die Reihe noch besser werden wird. "Die Eisfestung" von Jonathan Stroud hat mit dem Titel "Psychothriller" geworben. Leider finde ich die Geschichte schwach und die Hauptcharaktere etwas seltsam und konnte keine Aspekte eines Psychothrillers finden. Trotzdem ist Jonathan Stroud einer meiner Lieblingsautoren und er hat andere, grandiose Bücher geschrieben! Einige Teile der Chroniken der Unterwelt haben mich enttäuscht. Ein Beispiel dafür ist "City of Fallen Angels" von Cassandra Clare. Dieser Teil kam mir nicht wirklich nötig vor und verlief schleppend. Auch die Konflikte scheinen sich auf der Stelle zu drehen. "Feuer und Stein" von Diana Gabaldon hat mich leider ebenfalls enttäuscht. Das Buch ist unglaublich dick und extrem schleppend. Es passiert gefühlt nichts in der eigentlichen Handlung und ich habe das Gefühl, dass versucht wurde, das mit mindestens einer Sexszene pro Kapitel zu kompensieren. An "Die 100" von Kass Morgan hat mich vor allem der flache Schreibstil gestört. Die Thematik ist eigentlich sehr interessant, aber ohne einen abwechslungsreichen Schreibstil und lebensechte Charaktere ist diese einfach nicht so gut verpackt. Ich würde da eher die Serie als die Bücher empfehlen. Auch das Lied von Eis und Feuer ist eine sehr gemischte Reihe. Enttäuscht war ich von mehreren der 10 Bände. Stellvertretend dafür ist "Ein Tanz mit Drachen" von George R. R. Martin. Dafür das die Reihe einen so großen Ruf hat, sind die Bücher wirklich extrem zäh. Der Autor verliert sich regelmäßig in Unwichtigkeiten und es gibt so viele Charaktere, dass man auf keinen Fall zu allen eine Bindung aufbauen kann. Ab dem Punkt wo einem dann Tode und Schicksale egal sind, weil es einfach so viele Charaktere sind, schraubt sich der Lesewert doch deutlich runter. Wem die Bücher also zu zäh sind, würde ich die Serie empfehlen. Details werden dort ausgelassen und durch eine Menge Spannung ersetzt. Zuletzt war ich von "Secrets- Was Kassy wusste" von Lara De Simone enttäuscht. Die Secrets-Trilogie hatte mich in den ersten beiden Bänden wirklich gefesselt und ich hatte daher auf ein spannendes Finale gehofft. Leider war mir die Auflösung des Falls, der über die drei Bände aufgebaut wird deutlich zu abrupt und unspektakulär. Auch eine Nebenstory, die eigentlich nicht wirklich etwas mit der Handlung zu tun hatte, wirkte teilweise leider etwas fehl am Platz. 

Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit dem Jahr. Selbst die Bücher, die mich enttäuscht haben waren keine totalen Reinfälle und ich habe jede Menge Bücher gelesen, die mir richtig gut gefallen haben. Vielleicht hätte  noch ein weiteres Buch gefehlt um das Jahr komplett abzurunden, eins von denen bei denen man direkt nach dem Lesen weiß, dass es ein Lieblingsbuch sein wird. Das einzige Buch, dem ich das 2016 komplett zugestehen würde war die 5. Welle. Ich glaube aber, eine der zahlreichen Neuerscheinungen wäre mit Sicherheit eines davon geworden. Die werde ich aber erst dieses Jahr werden, da ich im Herbst einfach nicht mehr dazu kam. Also, ich bin gespannt! :)

Sonntag, 8. Januar 2017

MEIN BÜCHER-JAHRESRÜCKBLICK 2016 (Teil 1)

Ja, 2016 ist jetzt schon seit ein paar Tagen vorbei und ich hatte wahnsinnig Lust, mein Bücherjahr in einer Art Jahresrückblick darzustellen! :) Ich möchte einen kleinen Überblick über meine Lieblingsbücher und auch die Enttäuschungen dieses Jahr geben. Das ist alles natürlich ganz subjektiv. Das ist der erste Teil in dem es allgemein um meine Gedanken zur Lesechallenge, mein Jaresergebnis und eine kleine Zusammenfassung des Jahres in "Fakten" geht! Der zweite Teil kommt dann etwas später und beschäftigt sich mit meinen Bücher-Favoriten und auch größten Enttäuschungen des Jahres.

Ich bin mit dem Ergebnis meiner Lesechallenge dieses Jahr total zufrieden! Ich habe 
93 Bücher mit insgesamt 33.365 Seiten gelesen, das sind durchschnittlich 91 Seiten pro Tag!
Auch wenn mein Ziel bei der Goodreads-Reading-Challenge eingentlich 100 Bücher waren, bin ich sehr zufrieden, denn so weit entfernt war ich ja nicht und eigentlich war mir schon irgendwann im Herbst klar, dass das nicht klappen kann. Einige Monate/Wochen waren auch in der Schule ein bisschen anstrengender und ich habe auch einige dicke Bücher mit über 1000 Seiten gelesen. Im Dezember habe ich die Gesamtzahl an Büchern dann noch mal ziemlich in die Höhe getrieben indem ich extrem viele dünne Weihnachtsbücher gelesen habe (das war mein Versuch in Weihnachtsstimmung zu kommen^^). Aber ich will mich auch gar nicht durchs Jahr hetzten um möglichst krampfhaft auf 100 Bücher zu kommen, denn ich will mir lieber auch die Zeit für wirklich dicke Bücher nehmen. Deshalb habe ich mir die 100-Bücher-Challenge zwar wieder bei Goodreads gesetzt, aber eher so als Richtwert oder Inspiration. Vielleicht schaffe ich die fehlenden 7 Bücher ja dieses Jahr, vielleicht komme ich aber auch "nur" auf 80. Ich will einfach alle Bücher lesen auf die ich Lust habe und schaue dann mal auf welche Zahl mich das hinführt. :)

Jetzt ein kleiner Überblick über das Jahr 2016 in kurzen Fakten:
-Die wenigsten Bücher habe ich 2016 im April gelesen (3), die wenigsten Seiten im Januar (2271) ! 
-Die meisten Bücher habe ich 2016 im Dezember gelesen (17), die meisten Seiten im Juli (3904) !
-Ich habe 2016 22 Bücher gelesen, die ich bereits kannte, davon allerdings 12 Weihnachtsbücher im  Dezember 
- 2016 habe ich 6 Buchreihen komplett gelesen (Nox, Chroniken der Unterwelt, das Lied von Eis und   Feuer, Secrets, Percy Jackson und dien Chroniken von Anbeginn), letztere kannte ich aber schon
-2016 habe ich 6 Buchreihen begonnen, aber nicht beendet (Die 100, die 5. Welle, Die Highland-      Saga, die Insel  der besonderen Kinder, die Chroniken der Schattenjäger, Obsidian-Reihe)
-Bis September habe ich kein Buch gelesen, das ich bereits kannte
-2016 habe ich 5 Bücher für die Schule gelesen, von denen mir 3 ganz gut gefallen haben
-Die längste Reihe die ich gelesen habe war "das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin
-Sas dickste Buch das ich gelesen habe war "Die Säulen der Erde" von Ken Follett mit 1153 Seiten
-Ich habe 13 Bücher gelesen, in denen es um Tiere geht oder in denen diese die Hauptrollen spielen
-2016 habe ich sieben Dystopien, aber nur 3 englische Bücher gelesen

Ich hoffe, jeder ist mit dem vergangenen Jahr zufrieden und ich wünsche allen noch (etwas verspätet) ein frohes neues Jahr 2017! :) Teil 2 kommt dann in ein paar Tagen. :)



Mittwoch, 4. Januar 2017

JANUAR 2017 LESEPLÄNE

Das neue Jahr hat begonnen! Aber eigentlich hat sich doch gar nicht so viel verändert oder? Also bei mir ist eigentlich wieder alles beim Alten und nach einem Dezember voller Weihnachtsbücher freue ich mich jetzt wieder darauf, viele coole und abwechslungsreiche Bücher zu lesen! :) Im Moment bin ich wieder im Harry Potter Fieber, das liegt daran, dass ich vor ein paar Tagen herausgefunden habe, dass letztes Jahr drei Pottermore-eBooks veröffentlicht wurden! Keine Ahnung, wieso ich das nicht mitbekommen habe, aber für kleines Harry Potter Hintergrundwissen zwischendurch bin ich immer zu haben, deshalb wollte ich die alle unbedingt lesen und habe es jetzt auch schon getan. Trotzdem gehören sie ja schon zum Januar, auch wenn das jetzt eigentlich kein Leseplan mehr ist.^^ Da ich zur Zeit nicht so viele neue Bücher zu lesen habe und wie gesagt ach gerade wahnsinnig
Lust auf Harry Potter habe, will ich mal wieder ein paar Teile der Reihe lesen. Den ersten habe ich ja bereits im Dezember erneut gelesen und jetzt habe ich mit dem dritten angefangen. Den zweiten Band mag ich am wenigsten aus der Reihe, irgendwie wird mir da Dobby nicht so sympathisch, daher jetzt erst mal der dritte Band.
Abgesehen von Hary Potter habe ich aber letztens beim aufräumen ein Buch gefunden, das ich noch gar nicht kenne: Sofies Welt von Jostein Gaarder. Es ist ein Jugendbuch, dass sich anscheinend mit Philsophie beschäftigt. Darunter kann ich mir im Moment noch gar nichts vorstellen, aber es klingt eigentlich ganz interessant, deshalb denke ich, ich schaue mir das mal nach Harry Potter an. Ansonsten mal schauen, vielleiht werde ich die Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout weiterlesen, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob mir die Handlung dafür gut genug gefällt bzw. ob die Lovestory mir nicht entschieden zu klischeehaft und nervig wird.^^ Echt schrecklich, dass ich so wenig ungelesene Bücher hier habe. Ich sollte dringend mal wieder zu Oxfam oder bei reBuy oder der Bibliothek stöbern ob ich nicht ein paar schöne Bücher finde, die ich noch nicht kenne. 
Dann hoffe ich mal, das das neue Jahr für alle genau so erfolgreich (oder vielleicht bei manchen erfolgreicher?) als das letzte Jahr wird! Bald wird auch noch ein Jahresrückblick über meine Favoriten (und Enttäuschungen) des letzten Jahres kommen! :)

Dienstag, 3. Januar 2017

DEZEMBER 2016 MONATSFAZIT

Hallöchen! Ich hoffe jeder ist gut im neuen Jahr angekommen! :) Ich bin es auf jeden Fall und nach einigen Tagen ohne Internet und zwei semi-Erkältungen zusätzlich zu den ganzen Feiertagen bin ich jetzt auch wieder etwas in der Normailtät angekommen.^^ Es wird mit Sicherheit auch noch ein Jahresfazit geben, aber heute gibt es erst mal der Vollständigkeit halber das Monatsfazit zum Dezember. 
Meine Lesepläne im Dezember waren ja sehr offen. Neben dem letzten Band der Chroniken von Anbeginn von John Stephens wollte ich eigentlich nur noch möglichst viele schöne Weihnachtsbücher lesen. Das habe ich auch getan, und zwar wirklich viele! Ich kann es kaum glauben, aber im Dezember bin ich tatsächlich auf 17 Bücher gekommen! Viele davon hatten 100 oder weniger Seiten, da es eben nur kurze Weihanchtsbücher waren und so kommt das "nur" auf 3148 Seiten. Aber trotzdem bin ich von der Zahl an Büchern echt beeindruckt. Das hat natürlich meine Gesamtzahl an Büchern dieses Jahr in die Höhe getrieben, so dass ich jetzt auf 93 gekommen bin. Mein Ziel waren 100 Bücher und auch wenn ich das nicht ganz geschafft habe, bin ich doch sehr zufrieden, da es doch relativ knapp ist und deshalb setzte ich mir das gleiche Ziel einfach noch mal! :)
Alle Bücher aufzulisten, die ich im Dezember gelesen habe wäre jetzt etwas viel. Abgesehen von den Weihnachtsbüchern hat mir aber "Obsidian" von Jennifer L. Armentrout ganz gut gefallen. Der letzt Band der Chroniken von Anbeginn war wieder richtig Klasse aber den kannte ich ja schon. Auch Harry Potter 1 auf Englisch war wieder ein tolles Erlebnis, aber auch das kannte ich ja schon. 

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Da diesen Monat alle WEihnachtsbücher zwar schön waren, aber eben keine Bücher, die einen umhauen (das sollen sie ja auch gar nicht), ist mein Top-Titel diesen Monat ein Buch, das ich schon kannte. Ist jetzt vielleicht ein bisschen langweilig, da das Buch ja schon von fast allen gelobt wird aber mein Top-Titel war diesen Monat "Harry Potter and the Philosopher's Stone" von J.K. Rowling. Es war wunderschön, mal wieder in die Welt abzutauchen und der erste Band gefällt mir sowieso besonders gut. Irgendwie bin ich zur Zeit wieder im Harry Potter Fieber und es hat mir einfach total viel Freude bereitet, den ersten Band noch mal zu lesen. Vielleicht lese ich ja einfach alle nochmal! ^^

Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Ich habe ja bereits gesagt, dass ich auf Schulbücher einen anderen Blick habe als auf Bücher, die ich in meiner Freizeit lese, da man sie eigentlich nicht vergleichen kann, aber "Prinz Friedrich von Homburg" von Heinrich von Kleist hat mir diesen Monat echt nicht gefallen. Kein Bisschen, selbst für ein Schulbuch fand ich das mies. Normalerweise kann ich Schulbüchern immerhin noch etwas in Sachen Schreibstil oder der übertragenen Bedeutung abgewinnen, so wie bei der Verwandlung, aber diesen Monat wusste ich echt nicht, was mir der Prinz von Homburg sagen will. Auch der historische Hintergrund und der Schreibstil haben mir nicht zugesagt. Schade, denn die anderen Schulbücher dieses Jahr haben mir eigentlich ganz gut gefallen.