Sonntag, 26. März 2017

Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek [Rezension]

Das Joshua-Profil
von Sebastian Fitzek
10,90€
Bastei Lübbe Verlag

Inhalt:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meine Meinung:
"Das Joshua-Profil" ist das erste Werk, das ich von Sebastian Fitzek gelesen habe und auch gleichzeitig der erste Thriller, den ich seit einer langen Zeit gelesen habe. Also gleich vorneweg: Ich bin nicht der krasseste Thriller-Kritiker, einfach weil mir in dem Genre die Erfahrung etwas fehlt und ich kann auch die anderen Thriller von Fitzek nicht mit diesem hier vergleichen. Ich lese Thriller aber eigentlich auch mal ganz gerne und habe mich gefreut, als ich diesen hier geschenkt bekommen habe, noch dazu, weil man von Fitzek ja sehr viel Gutes hört. 
Und ich muss sagen, mit hat dieser Thriller wirklich sehr gut gefallen. Er ist sehr spannend geschrieben, Langeweile kam bis zur Letzen Seite nicht vor, immer wenn man denkt, eie Situation ist gelöst, wird man in die nächste gestürzt. Zu den Hauptpersonen konnte ich schnell eine Sympathie aufbauen und was mir gefällt, ist dass der Autor mit dieser Sympathie zu spielen scheint. Teilweise wurde mein Bild über die Figuren von einem Moment zum anderen gekippt und ich mochte plötzlich Figuren, die ich gar nicht mögen wollte. Die Handlung war für mich vollkommen unvorhersehbar und bis zum Ende hatte ich eigentlich keine Ahnung, wie sich die einzelnen Fäden zusammenfügen würden und wer denn jetzt woran schuldig ist. Die Thematik des Buches bezieht sich auf mehrere Bereiche, die aber alle einen ernsten Hintergrund haben, vor allem die besprochene Pädophilie. Ich hatte aber das Gefühl, dass der Autor diese Thematik sehr ernst nimmt und viele Stunden Arbeit in die Recherche geflossen sind, weshalb es möglichst differenziert dargestellt wurde. Auch die digitale Überwachung und der Nutzen dieser in der Kriminaltechnik wird thematisiert und kann wirklich zum Denken anregen. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass die Situationen oft einfach durch total unrealistische, zufällige Ereignisse gelöst werden und ich mir nicht vortsellen konnte, dass so etwas in de Realität wirklich passieren würde. Das nimmt der Geschichte dann leider stellenweise ihre Glaubwürdigkeit. Außerdem wirkt die zehnjährige Jola für ihr Alter teilweise einfach zu erwachsen. Auch wenn ihr IQ sehr hoch und sie weit entwickelt ist, hatte ich beim Lesen einfach teilweise kein Kind mehr vor  den Augen.

Fazit:
Insgesamt hat mir "Das Joshua-Profil" aber sehr gut gefallen. Der richtig hohe Spannungsgehalt und die Unvorhersehbarkeit der Handlung hat mich überrascht und beeindruckt. Auch die angesprochenen Themen sind sehr interessant und wichtig und werden mit dem nötigen ernst behandelt. Eine klare Empfehlung meinerseits!


4,5/5 Punkten

Freitag, 17. März 2017

Phase Null (Die Auserwählten- Prequel) von James Dashner [KURZREZENSION]

Phase Null
von James Dashner
19,99€
Chicken House- Verlag

Meine Meinung:
Nach "Kill Order" ist "Phase Null" jetzt das zweite Prequel zur Maze Runner bzw. "die Auserwählten" Reihe. Phase Null spielt zeitlich zwischen Kill Order und dem ersten Band der Maze Runner Reihe. Das Buch setzt ab dem Moment, in dem Thomas zu ANGST kommt ein. Man erfährt vieles über die Institution und über die Probanten, besonders natürlich Thomas und Teresa, ehe sie ins Labyrinth kamen. Von Kill Oder war ich weniger begeistert, aber Phase Null hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Es ist ganz cool, einige Hintergründe von ANGST zu erfahren und endlich die ganze Geschichte von Ereignissen, die in der Maze Runner Reihe nur angedeutet wurden, zu erfahren. Ich hätte mir noch mehr Einblicke in das Leben von Gruppe B gewünscht, besonders auch, wie sie sich im Labyrinth verhalten haben, da das ja schon in der Hauptreihe kaum angesprochen wird. Ich glaube, es gab einige "Schock" Momente, als es zu Enthüllungen von Personen, die man aus der Hauptreihe kennt und ihren Rollen bei ANGST kam, aber da ich mich leider kaum noch an die Details der Maze Runner Trilogie erinnern kann, hatte das bei mir vermutlich nicht den gewünschten Effekt. Das ist etwas schade, aber ich wollte nicht noch mal extra die gesamte Trilogie erneut lesen. 
Insgesamt würde ich sagen, Phase Null ist ein gelungenes Prequel zur Maze Runner Trilogie und bietet für wirklich Fans der Reihe noch einmal einige Zusatzinformationen und Hintergrundwissen. Es konnte mich auch definitiv mehr überzeugen als Kill Order. Trotzdem ist das Prequel kein muss, der Spannungsgehalt ist nicht extrem hoch und die Maze Runner Trilogie ist auch ohne dieses Prequel gut zu verstehen. Da mir die Hauptreihe aber sehr gut gefallen hat, fand ich auch dieses Buch ganz interessant zu lesen und wenn auch nicht weltbewegend, dennoch schön für Zwischendurch. Den besten Effekt hat man aber definitiv, wenn man es direkt im Anschluss an die Maze Runer Reihe liest oder die zumindest noch einigermaßen gut im Kopf hat.



3,75/5 Punklten

Sonntag, 12. März 2017

Verschollen in der Wildnis (Abby Lynn #2) von Rainer M. Schröder [REZENSION]

Abby Lynn- Verschollen in der Wildnis
Rainer M. Schröder
7,99€
cbj-Verlag

Inhalt:
Australien, 1808: Herzlich haben die Chandlers Abby aufgenommen und inzwischen ist sie mit Andrew, dem Sohn der Farmer, verheiratet. Friedlich verlaufen ihre Tage, bis Abby Opfer eines Überfalls wird. Ihr gelingt zwar die Flucht, doch sie wurde angeschossen und bricht kurz darauf bewusstlos im Buschland zusammen. Während Aborigines die Verletzte pflegen, startet Andrew eine verzweifelte Suchaktion ...

Meine Meinung:
Auf den ersten Abby Lynn Band bin ich tatsächlich vor einigen Jahren gestoßen, weil wir einen Auszug daraus als Textgrundlage in einer Deutschklausur hatten und sich das Buch sehr interessant angehört hatte. Tatsächlich gelesen habe ich das Buch dann vor zwei Jahren und hatte seitdem geplant den zweiten Band zu lesen. Vor einigen Wochen habe ich den dann durch Zufall bei einem Bücherflohmarkt gefunden und mitgenommen. Und ich muss sagen: Auch der zweite Band hat mir super gefallen!
Sehr glücklich gemacht hat mich direkt erst mal, dass es absolut kein Problem war, den zweiten Band zu lesen, ohne eine richtige Ahnung vom ersten Band zu haben. Wie gesagt ist es mittlerweile schon wieder über 2 Jahre her, dass ich den gelesen habe und wie so oft bei nicht beendeten Reihen konnte ich mich eigentlich nur noch an die grobe Handlung, nicht aber an irgendwelche Details erinnern. Irgendwann relativ zu Beginn erzählt Abby ihre Geschichte dann aber selbst noch mal und so erhält man quasi eine Kurzzusammenfassung vom ersten Band, was mir sehr gelegen kam.^^ Das Buch spielt ja in Australien im Jahre 1808 und die Situation in der damaligen Englischen Kolonie, die ja größtenteils durch Sträflinge besiedelt wurde, wird anschaulich beschrieben. Besonders die Aborigines spielen dieses mal eine große Rolle und ihr Leben ist wirklich faszinierend, man merkt, dass hinter diesem Buch eine detaillierte Recherche gesteckt haben muss.
Abby tritt wie im ersten Band als absolut sympathische Figur auf. Sie ist freundlich und hilfsbereit und verkörpert gemessen daran, dass das Buch zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt teilweise eine überraschend moderne Denkweise. Wenn ich nur ihre Figur betrachte, könnte das Buch auch 100 Jahre später spielen. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, das sich das Buch irgendwie künstlich "veraltet" anfühlt, beim Lesen kam es mir ganz natürlich vor, zu welcher Zeit das Buch spielt und auch die Sprache war zwar zeitgemäß, aber nicht anstrengend zu lesen. Insgesamt würde ich das Buch und die Figuren einfach als authentisch beschreiben, was mir bei Büchern immer sehr wichtig ist. 
Vom Handlungsbogen her hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Zu Beginn erhält man erst wieder Einblicke in das leben auf der Farm Yulara und die Haupthandlung setzt dann gegen Mitte des Romans ein. Allerdings kam es mir so vor, als wäre die Handlung dann am Ende sehr schnell aufgelöst worden und das Ende kam etwas abrupt. Nichtsdestotrotz war der Spannungsgehalt durchgehend recht hoch und die Handlung durchgehend interessant, Längen kamen nicht auf. (Wobei man dazu sagen muss, dass das Buch auch "nur" 288 Seiten hat und dann meistens keine großen Längen auftreten können.) 

Fazit:
"Abby Lynn- Verschollen in der Wildnis" ist ein spannender und authentischer Roman über das Leben in Australien im 19. Jahrhundert und besonders über die Aborigines und ihre außergewöhnliche Kultur. Abby ist eine wirklich sympathische Hauptfigur und ihre Handlungen sind gut nachzuvollziehen. Die Thematik hat mich interessiert und mich angesprochen und ich würde das Buch an jeden empfehlen, der sich für historische Romane interessiert. :)


4,25/5 Punkten

Montag, 6. März 2017

MÄRZ 2017 LESEPLÄNE

Fast hätte ich es irgendwie vergessen, deshalb sind hier jetzt etwas verspätet meine Lesepläne für den März. Zum Glück habe ich dann doch noch dran gedacht.^^ 
Ich habe noch einige der Bücher, die ich im Februar bekommen habe übrig und deshalb endlich wieder genug zu lesen. Da der März jetzt schon angefangen hat, habe ich eines der Bücher sogar schon gelesen. Das ist "Phase Null- Die Auserwählten" von James Dashner und nach "Kil Order" das zweite Prequel zur Maze Runner Trilogie. Dazu wird es bestimmt irgendwann diesen Monat noch eine Rezension geben. Ich kann aber schon mal sagen, dass es mir auf jeden Fall besser gefallen hat als Kill Order. Dann möchte ich diesen Monat endlich die "Legende der Wächter"- Reihe von Kathryn Lasky beenden. Die Reihe hat 16 Bände und streckt sich jetzt schon über Jahre hinweg. Nun fehlt mir aber nur noch der letze Band "Der Held". Ein Fazit über die gesamte Reihe wird es dann auch geben, das habe ich schon länger geplant. :) Außerdem möchte ich "Das Joshua Profil" von Sebastian Fitzek lesen. Auf dieses Buch bin ich total gespannt, weil ich es geschenkt bekommen habe und sonst eher selten Thriller lese. Dieses Buch klingt aber total interessant und ich habe auch bisher noch nichts von Fitzek gelesen, aber er ist ja sehr bekannt und man hört viel positives über seine Bücher. Als letztes habe ich letztens auf einem Bücherflohamrkt "Abby Lynn- Verschollen in der Wildnis" von Rainer M. Schröder entdeckt.  Den ersten Abby Lynn Band habe ich vor einigen Jahren gelesen und er hat mir sehr gut gefallen, sodass ich schon länger geplant hatte, mal den zweiten Band zu lesen. Das ich ihn nun auf dem Flohmarkt quasi geschenkt bekommen habe, nehme ich da einfach mal als Wink des Schicksals.^^ Ich hoffe, zu diesem Buch werde ich im März auch noch kommen, denn langsam stehen auch wieder Klausuren an. Sehen könnt ihr das dann aber wie immer in meiner Leseliste. :)

Mittwoch, 1. März 2017

FEBRUAR 2017 MONATSFAZIT

Mit dem Februar neigt sich nun auch der kürzeste Monat des Jahres dem Ende. Bzw. eigentlich nährt er sich ja nicht dem Ende, sondern hat das Ende schon erreicht. Bin ich eigentlich die Einizge, die findet, dass sich 28. Februar und 1. März so ewig weit entfernt anhört? März klingt schon total nach Frühling, oder? Von mir aus kann es jetzt auch ruhig wärmer werden bzw. bleiben , obwohl ich ja den Winter eigentlich total mag.
Aber heute soll es ja nicht um das Wetter gehen... :) Ich habe im Februar einige tolle, neue Bücher gelesen und meine Lesepläne damit exakt erfüllt. Insgesamt waren es 5 Bücher mit 2895 Seiten! Mit "Clockwork Prince" und "Clockwork Princess" habe ich die Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare nun auch beendet. Vor allem der letzte Band hat mir eigentlich echt ganz gut gefallen. Etwas problematisch finde ich nur, dass sich die einzelnen Bücher von Cassandra Clare teilweise stark spoilern. Damit habe ich persönlich jetzt kein so krasses Problem, aber ich weiß, dass es viele gibt, die sehr empfindlich bei Spoilern sind. Ebenfalls von Cassandra Clare (und einigen Co-Autoren) habe ich im Februar "Die Legenden der Schattenjäger Akademie" gelesen. Die drei Bücher von  Cassandra Clare würde ich jetzt nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen, aber weiterempfehlen kann ich sie trotzdem mit gutem Gewissen, denn schlecht sind sie definitiv nicht. Dann habe ich noch den neusten Warrior Cats Band gelesen, "Der Sternenpfad" von Erin Hunter. Wie schon mehrfach gesagt, hat es bei mir seit irgendwie 5 oder 6 Jahren Tradition, immer die neuen Warrior Cats Bände zu lesen, auch wenn sie eher an Kinder gerichtet sind. Aber irgendwie gefallen sie mir trotzdem jedes mal wieder und langsam kommt die Reihe vielleicht auch mal zu einem Ende^^. Als letztes Buch im Februar habe ich noch den 4. Band aus der "Lockwood&Co" Reihe von Jonathan Stroud gelesen, "das Flammende Phantom". Das Buch hat mir wirklich super guit gefallen. Jonathan Stroud ist einer meiner Lieblingsautoren und bei seinen Büchern bin ich einfach immer sofort begeistert! :) Mein Februar war also mit vielen tollen Büchern gefüllt. Aber auch für den März habe ich noch einige interessante Bücher hier, das wird bestimmt auch super! :)


Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Am besten gefallen diesen Monat hat mir "Das Flammende Phantom" von Jonathan Stroud. Wie oben schon erwähnt, mag ich Jonathan Strouds Bücher einfach total gerne. Der humorvolle Schreibstil ist einfach super und die Charaktere sind total authentisch und sympathisch. Die Idee und die etwas gruselige Stimmung der "Lockwood&Co" Reihe sagt mir auch ziemlich zu. Eine klare Empfehlung meinerseits! 


Mein persönlicher FLOP-Titel  des Monats:
-
Wie schon im Januar hat mich diesen Monat einfach kein Buch enttäuscht. Natürlich hatte ich meine Favoriten, aber ein Flop-Titel gab es (zum Glück^^) wirklich nicht.