Donnerstag, 29. September 2016

Der Clan (Top Secret, die neue Generation #1) von Robert Muchamore [REZENSION]

Der Clan
von Robert Muchamore
12,99€
cbt-Verlag

Inhalt:
Ryan ist eben erst von Cherub als Agent angeworben worden. Er hat gerade einmal seine Grundausbildung hinter sich und jetzt bekommt er seinen ersten Auftrag. Der führt ihn nach Kalifornien: Dort soll er sich mit Ethan anfreunden, dem jüngsten Spross aus einem kriminellen Clan, der Geschäfte im Wert von Milliarden von Dollars macht. Noch ahnt niemand, dass diese Mission sich zu einer der größten in der Geschichte von Cherub entwickeln wird …

Meine Meinung:
Da ich zur Zeit keine neuen Bücher habe, die ich lesen will habe ich beschlossen, mal wieder eines meiner absoluten Lieblingsbücher zu lesen. Die Top Secret Reihe habe ich vor sechs Jahren entdeckt und seitdem alle Bände gelesen. Das hier ist der erste Band der zweiten Staffel. Ich würde bei der ersten Staffel ("Der Rekrut") anfangen, aber man kann die zweite Staffel auch lesen, ohne die erste gelesen zu haben. Und auch wenn das Buch eher so als "Middle Grade" also für Kinder gedacht ist, wirken alle Charaktere viel erwachsener als sie sind und auch als ältere Jugendliche oder Erwachsene kann man mit dem Buch noch ganz viel Freude haben.
Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch aus der ganzen Reihe, auch wenn ich alle gut finde.^^ Es werden neue Charaktere eingeführt, Ning und Ryan. Beide sind mir sofort super sympathisch geworden. Ning ist Chinesin und das harte Leben, das Kinder in China durch den enormen Druck in Bildung aber auch beim Sport erfahren müssen, ist echt interessant und öffnet die Augen zu anderen Kulturen. Nings ganze Geschichte als Flüchtling (genaueres will ich nicht spoilern) ist extrem spannend und einfach total krass, wenn man sich mal vor Augen führt, dass solche Geschichten bei tausenden von Menschen Realität ist. In dieser Hinsicht konnte mich das Buch definitiv sensibilisieren. Ning ist unglaublich stark und tough und ich muss mir immer wieder vor Augen führen, dass sie erst 11/12 Jahre alt ist, denn sie wirkt definitiv älter, aber ihre Persönlichkeit finde ich total toll, da sie sich nicht unterkriegen lässt.
Ryan dagegen ist bei Cherub, das ist eine Organisation, die Kinder und Jugendliche als Spione in gefährlichen Missionen einsetzt, da diese sehr viel weniger auffällig sind als Erwachsene. Es geht also um Ryans erste Mission, die gleichzeitig in Verbindung mit Ning steht. Die Mission ist im Vergleich zur ersten Staffel mal etwas anderes und erfrischend, weil sie nicht immer nur in England und Amerika, sondern diesmal im Nahen Osten spielt. Auch einige Figuren aus der ersten Staffel Top Secret tauchen wieder auf, was mich wirklich gefreut hat, aber natürlich keine Bedeutung für die hat, die die erste Staffel nicht gelesen haben. Genauso gut wie die Mission, gefallen mir aber die Teile des Buches, die auf dem Cherub-Campus spielen, da diese Organisation einfach sehr detailliert und glaubwürdig aufgebaut und beschrieben wird, so dass ich vorstellen kann, dass so etwas wirklich funktionieren würde.

Fazit: 
"Der Clan" ist mein Lieblingsband aus meiner Lieblingsbuchreihe^^. Ich habe diesen Band schon mindestens vier oder fünf mal gelesen und finde ihn jedes mal wieder faszinierend. Nings Geschichte ist extrem beeindruckend und krass und sie ist ein super sympathisches Mädchen, in die ich mich gut hineinversetzten kann. Die Organisation Cherub ist sehr realistisch aufgebaut und die Missionen sind wie immer interessant. Auch Ryan, der James als männlicher Protagonist aus Staffel 1 einlöst, gefällt mir als Figur gut und passt super in die Reihe. Die Top Secret Reihe würde ich jedem empfehlen!



5/5 Punkten

Sonntag, 25. September 2016

Snakeroot von Stephen Cole [KURZREZENSION]

Snakeroot
von Stephen Cole
Loewe-Verlag
6,95€

Meine Meinung:
"Snakeroot" habe ich mal auf einem Flohmarkt irgendwo aufgegabelt, weil der Klappentext eigentlich ganz interessant, wenn auch nicht außergewöhnlich klingt. Fünf begabte Jugendliche, die zusammen in einem gefährlichen Fall ermitteln. Da ich die "Top Secret"-Bücher richtig toll finde, mag ich solche Art von Büchern eigentlich gerne. "Snakeroot" ist für mich ein typisches Flohmarktbuch. Die Handlung ist schon spannend, aber nicht so, dass sie herausstechen würde. Mir geht alles irgendwie zu einfach und reibungslos und auch der Fall, in dem die Jugendlichen ermitteln, ist zwar sehr detailliert ausgearbeitet aber mir etwas zu speziell und er spricht mich einfach nicht so ganz an. Ich weiß nicht genau, wie ich das ausdrücken soll, aber ich finde Snakeroot gehört in eine eigene Rubrik von etwas unbekannteren Büchern, in der es gar nicht mal schlecht ist, sich aber nicht mit bekannteren Büchern messen kann.
Mein Fazit: "Snakeroot" ist als kleiner Zeitvertreib nicht schlecht, aber kein Buch, das man gelesen haben muss.  



3,25/5 Punkten

Donnerstag, 22. September 2016

Clockwork Angel [Chroniken der Schattenjäger #1) von Cassandra Clare [REZENSION]

Clockwork Angel
von Cassandra Clare
18,99€
Arena-Verlag

Inhalt:
Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen - und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.

Meine Meinung:
Aus Mangel an Lesestoff und weil mir Lady Midnight ziemlich gut gefallen hat, dachte ich, ich fange auch mal die "Chroniken der Schattenjäger" an, die zeitlich ja vor den Chroniken der Unterwelt spielen. Das Buch spielt im viktorianischen London gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Hauptperson Tessa weiß nichts von der Schattenwelt und das Buch deckt sich damit in einigen Aspekten mit "City of Bones" weil man erneut durch den ganzen Prozess von einem Charakter, der das alles nicht glauben kann und neu entdeckt etc. durch muss. Beim zweiten Mal hat mich das persönlich nicht mehr so stark interessiert, weil ich selbst ja schon weiß, worum es in der Schattenwelt geht aber extrem langweilig ist es trotzdem nicht. Clary ist imme rnoch eine andere Person als Tessa und auch im viktorianischen Zeitalter ist einiges (wenn auch nicht so viel wie ich dachte) anders als bei den Schattenjägern in der Gegenwart. Die Geschichte der Clockwork-Kreaturen bzw. des Clockwork-Angels war ganz nett, hat mich jedoch nicht wirklich umgehauen und fühlt sich damit so ähnlich an wie die in City of Bones. Zu meiner riesigen Verwunderung (Achtung Ironie :P) gibt es auch hier wieder ein Love-Triangle oder zumindest ein deutliches Liebesinteresse, was angesichts der Zeit in der das Buch spielt vielleicht nicht ganz so "schnell" wie den Chroniken der Unterwelt vorangeht, was echt was heißen will, denn auch in den Büchern waren Jace und Clary ja nicht gerade die schnellsten.^^ Ich kann in "Clockwork Angel" den Cassandra-Clare-typischen Plottwist erkennen, aber irgendwie hat der mich in diesem Buch nicht wirklich interessiert, da meine emotionale Beziehung zu den Charakteren nicht sehr groß war. Was ich nicht verstehe, ist wieso "Clockwork Angel" nicht einfach als "Uhrwerk Engel" oder so übersetzt wurde, sondern als "Klockwerk Engel"? Was soll denn ein "Klockwerk" sein? Vor allem, da später auch öfter das Wort Uhrwerk genutzt wird. Gefreut habe ich mich aber immer, wenn z.B. Magnus Bane oder Catarina Loss oder auch Camille Belcourt vorkamen, da die ja auch in den anderen Büchern eine Rolle spielen. Tessa und Jem kommen zwar auch in z.B. City of Heavenly Fire oder vorallem Lady Midnight vor, aber in die beiden muss ich mich erst noch "hineinfinden". 

Fazit:
"Clockwork Angel" ist nicht das stärkste von Cassandra Clares Büchern und bietet zwar keinen schlechten, für mich aber eher einen unspektakulären Einstieg in die Chroniken der Schattenjäger. Für mich gibt es viele Parallelen zu City of Bones, von dem ich auch nicht begeistert war, z.B. das die Hauptperson nichts von der Schattenwelt weiß und dann sehr schnell hinein gerät. In das viktorianische London muss ich mich erst noch hineinfinden und ich bin mir nicht so sicher, ob ich das in Kombination mit übernatürlichen Wesen und Magie so stimmig finde. Ich bin mir aber sicher, dass die nächsten Bände an Fahrt aufnehmen und sich die Reihe, genau wie die Chroniken der Unterwelt, noch steigert.



3,5/5 Punkten

Samstag, 17. September 2016

Lady Midnight (Die dunklen Mächte #1) von Cassandra Clare [REZENSION]

Lady Midnight
von Cassandra Clare
19,99€
Arena-Verlag


Inhalt:
Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …

Meine Meinung:
Nach dem ich die Chroniken der Unterwelt dieses Jahr auch mal gelesen habe und von zumindest einigen der Bänden positiv überrascht war, wollte ich nun auch mal "Lady Midnight", was erst dieses Jahr erschienen ist lesen, da ich gehofft habe, noch etwas von den Charakteren aus City of Heavenly Fire zu erfahren. 
Ich bin sehr schnell in die Handlung hineingeraten, da man, wenn man die Chroniken der Unterwelt gelesen hat, eigentlich schon fast alle Personen kennt. Die Hauptpersonen Emma Carstairs und Julian Blackthorn kamen als 12-jährige im dunklen Krieg bereits in City of Heavenly Fire vor und auch der damalige Angriff auf das Institut wird noch einmal berschrieben. Mir hat es gefallen, jetzt mal zu erfahren, was nach der Handlung des letzten Chroniken der Unterwelt Bandes passiert ist. Denn man erfährt nicht nur, wie es Emma und Julian ergangen ist, sondern bekommt auch etwas von den "alten" Charakteren rund um Clary und Jace und von der Welt der Schattenjäger und -Wesen an sich mit. Emma und Julian sind mittlerweile Parabatai und besonders Julians Charakter gefällt mir wirklich gut. Man merkt richtig, wie das Gewicht, ein Ersatzvater für die vier Jüngeren Geschwister zu sein, auf ihm lastet und was er alles auf sich genommen hat um so gut wie möglich für sie zu sorgen. Emma hat währenddessen immer noch mit dem Tod ihrer Eltern zu kämpfen und so rollt sie die Vorgänge während des dunklen Krieges erneut auf und das Hauptthema des Buches ist es eigentlich, herauszufinden, wie ihre Eltern gestorben sind. Aber auch die anderen neuen Charaktere, besonders die Blackthorn Kinder sind mir total sympathisch und der Familienzusammenhalt gefällt mir echt gut.
Es gibt auch in dieser neuen Reihe, wie in anscheinend allen Cassandra Clare Büchern, wieder eine bzw. mehrere Liebesgeschichten die natürlich nicht glücklich und problemlos ablaufen können und gefühlt die zweite Hälfte des Buches einnehmen, aber so ziemlich jedes mal wenn jemand am küssen ist oder sich näher kommt, kommt einfach jemand anderes ins Zimmer oder sucht einen der beiden, was nach einiger Zeit einfach nervig wird. Und es gibt wieder einen Plottwist, eigentlich sogar mehr als einen, den ich überhaupt nicht vorhergesehen habe. Das gab es auch schon bei einigen der Chroniken der Unterwelt Bücher und ich freue mich jedes mal, wenn mich ein Buch überraschen kann und ich nicht alles vorhersehen kann. Am Ende des Buches befindet sich noch eine Art Kurzgeschichte die quasi vom Inhalt her vor das letzte Kapitel von Lady Midnight gehört und dort geht es noch mal ausschließlich um die "alten" Charaktere und ich habe mich richtig gefreut etwas von Magnus und Alec zu erfahren, da die beiden meine Lieblingspersonen in den Chroniken der Unterwelt waren. 

Fazit: 
"Lady Midnight" hat mir sehr gut gefallen und es freut mich, dass man so viel von dem, was nach City of Heavenly Fire passiert ist, mitbekommt. Die Blackthornfamilie ist sehr sympathisch und auch die neuen Charaktere die man in diesem Buch kennen lernt sind sehr interessant, ganz besonders natürlich Mark, der mit der Vergangenheit bei der wilden Jagd zu kämpfen hat. Die Handlung war sehr überraschend und daher schön spannend. Mein einziger, kleiner Kritikpunkt ist höchstens die klischeehafte Liebesgeschichte, ohne die ein Cassandra Clare Buch anscheinend nicht auskommen kann.



4,5/5 Punkten

Donnerstag, 15. September 2016

Die letzte Göttin (Percy Jackson #5) von Rick Riordan [REZENSiON]

Die letzte Göttin
von Rick Riordan

CARLSEN-Verlag
9,99€

Inhalt:
Auf Percy Jackson und seine Freunde wartet ein heißer Tanz: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute den Sitz der Götter zu verteidigen. Doch sie haben einen Verräter in den eigenen Reihen.

Meine Meinung:
Der letzte Percy Jackson Band hat mich überzeugt! Wie schon im vierten Band (und eigentlich allen Büchern der Reihe) ist der Schreibstil richtig lustig und einfach sehr angenehm und flott zu lesen, weshalb das Buch gut für Kinder ist. Trotzdem kann man das Buch aber auch noch super lesen, wenn man nicht mehr ganz 12 ist.^^
Wie ich erwartet hatte, besteht das Buch, wie das bei letzten Bänden oft ist, zu einem Großteil aus Kämpfen und daher aus reichlich Action. Zudem werden auch noch Götter und Personen eingeführt, die bisher noch nicht vorkamen, was der Story etwas frischen Wind verpasst. 
Allerdings ging mir der Anfang etwas zu schnell. Die Handlung startet nicht wie gewohnt zu Beginn des Sommers mit der Ankunft in Camp Halfblood (oder dem Rauswurf aus einer Schule :D) sondern einfach in einer Szene mit Rachel kurz vor Ende des Sommers. Das hat mich erstmal irgendwie "geschockt", weil ich die ganze Zeit dachte, dass es noch eine Rückblende oder so gibt und dass man vielleicht noch etwas vom Sommer mitbekommt, da der, wie Percy sagt, voller Kämpfe und Gefahren durch Luke war. Auch das Percy so ganz normal mit Rachel am Strand sitzt hat mich erst mal verwirrt, da sie im letzten Band zwar vorkam, aber eigentlich doch keine richtige Hauptperson war und ich irgendwie nicht dachte, dass sie noch mal eine Rolle spielt.^^ Aber als ich mich erstmal damit abgefunden hatte, war es überhaupt nicht schlimm und es ergibt ja auch Sinn, da die Handlung wegen der Prophezeiung ja irgendwie in die Nähe von Percys 16. Geburtstag kommen muss, der eher am Ende des Sommers ist. Außerdem wäre das Buch dann ziemlich lang gewesen, denn die eine Woche, die im Buch vergeht, füllt ja schon ca 450 Seiten. Aber mir gefällt, dass das Ende und der Endkampf und alles was dazugehört so detailliert beschrieben ist, da ich so wenigstens nicht das Gefühl hatte, irgendetwas zu verpassen.
Zum Ende lösen sich einige Rätsel auf und die Hintergründe der ganzen Geschichte sind jetzt um einiges klarer. Die Geschichte kommt zu einem Ende was mir gut gefällt, auch wenn ich finde, das etwas zu "simpel" der Grundstein für eine neue Handlung bzw. eine neue Reihe gebildet wurde. Aber das ist ja nicht sonderlich schlimm, denn ob man im Anschluss an Percy Jackson noch die "Helden des Olymp"-Reihe lesen will, bleibt ja jedem selbst überlassen. Der Autor hat es aber zumindest erfolgreich geschafft, mich mit dem Ende zu ködern, da ich jetzt wissen möchte, wie es weiter geht. Ich werde um die nächste Reihe also wohl nicht herumkommen^^

Fazit:
"Die letzte Göttin" ist ein gelungener, actionreicher Abschluss der Percy Jackson Reihe. Trotz dem etwas schnellen Start, ist Ende sehr detailliert und es wird auch schon der Grundstein für eine weiterführende Handlung gelegt. Die Personen und Götter die neu vorgestellt wurden finde ich sehr interessant. Allgemein bin ich mit dem Ende einfach sehr zufrieden, da sich viele Rätsel, die sich über die gesamte Reihe angesammelt haben auflösen und alles irgendwie zusammenkommt. 



4,5/5 Punkten

Samstag, 10. September 2016

Die Schlacht um das Labyrinth (Percy Jackson #4) von Rick Riordan [KURZREZENSION]

Die Schlacht um das Labyrinth
von Rick Riordan
CARLSEN-Verlag
8,99€

Meine Meinung:
Auch der vierte Percy Jackson Band hat mir wunderbar gefallen! Der Schreibstil von Rick Riordan ist einfach super lustig und abwechslungsreich und schafft es öfter, mich zum lachen zu bringen, obwohl ich normalerweise selten wirklich laut lachen muss, wenn ich lese. Ich finde Labyrinthe total faszinierend und deshalb hat mich das Thema von diesem Band noch mehr angesprochen als die vorherigen und auch Dädalus ist als Charakter interessant, da ich die Sage von Ikarus und Dädalus wenigstens mal kenne^^ Auch Grovers Suche nach Pan ist ein großes Thema in diesem Buch und dort gibt es endlich mal eine Wendung. Die Kämpfe erschienen mir teilweise etwas zu einfach, besonders gegen Ende des Buches, Stichwort Grover (Ich will hier nicht zu doll spoilern.) :P

Also insgesamt hat mir dieser Band mindestens genau so gut gefallen wie mein bisheriger Favorit Band 2, wenn nicht sogar noch etwas besser und ich würde die ganze Reihe auf jeden Fall weiterempfehlen! 



4,5/5 Punkten

Mittwoch, 7. September 2016

You remind me of me von Dan Chaon [KURZREZENSION]

You remind me of me
von Dan Chaon
Bellantine-Books Verlag
13,00€

Meine Meinung:
"You remind me of me" ist seit langem mal wieder das erste englische Buch, das ich gelesen habe. Die Handlung ist wirklich schwer zu beschreiben. Im Grunde geht es um zwei Charaktere deren Leben auf Kurzgeschichten-Art erzählt wird. Dabei springt das Buch zwischen den Jahren und man lernt zum Beispiel auch die Eltern kennen, dann gibt es Kapitel als Kinder und schließlich in verschiedenen Phasen des Erwachsenseins. Dabei werden die Charaktere detailliert beschrieben und charakterisiert. Im Grunde zeigt das Buch, wie Menschen in Situationen hineingeraten, in die sie nie kommen wollten und es beschäftigt sich mit der Frage, was uns zu den Menschen macht, die wir sind. 
Daher gibt es keine wirklich aufregende Handlung oder so, aber man erfährt eben unglaublich viel über die Hintergründe und die Gedanken der Personen, die alle durch irgendetwas verbunden sind. Daher kann ich mir vorstellen, das einige das Buch langweilig finden könnten, denn wie gesagt, eine große, aufregende Handlung gibt es auf den ca 350 Seiten nicht wirklich. Mir persönlich hat das Buch aber eigentlich ganz gut gefallen. Es ist mal was anderes und ich mag es, wenn Charaktere detailliert sind und man viel über die Beweggründe und ihre Vergangenheit erfährt.




4/5 Punkten  

Sonntag, 4. September 2016

SEPTEMBER 2016 Lesepläne

Die Christstollen und Lebkuchen liegen in den Supermarktregalen, dass bedeutet es ist wieder Dezem.. ne Moment.. September! Genau!^^ Nach einem sehr erfolgreichen August habe ich nun erneut einen Erfolg zu verzeichnen: Ich habe es endlich geschafft die beiden letzten Percy Jackson Bücher (nach 3 fehlgeschlagenen Versuchen) in einer Bücherei zu ergattern! YUHU! Ich wusste doch, nach c.a drei Jahren  lohnt sich der Gang in die Schulbücherei mal wieder, denn unsere Stadtbücherei ist leider nicht allzu groß und üppig ausgestattet. :( Aber das ist ein anderes Thema.^^
Also sind meine beiden ersten To-Read Bücher im September "Die Schlacht um das Labyrinth" und "Die Letzte Göttin" von Rick Riordan. Nach drei zwei Monaten Wartezeit ist nun auch "Lady Midnight" von Cassandra Clare, was ich vorbestellt hatte, in der Online-Bücherei als eBook verfügbar. Das werde ich auch diesen Monat lesen und ich bin mal gespannt wie diese Reihe wird, da sie ja quasi die Nachfolgerreihe von den Chroniken der Unterwelt ist. Die Chroniken der Unterwelt haben mir teilweise ganz gut gefallen, manche Bände haben mich aber auch durch die ganzen Liebesgeschichten und Love-Triangle-Schnulzen eher genervt. Also mal schauen, dazu wird es bestimmt auch eine Rezension geben. Diesen Monat kommt auch der letzte Band der Secrets-Reihe, "Was Kassy wusste" von Lara De Simone heraus, den werde ich mir auf jeden Fall kaufen, denn ich will jetzt endlich wissen, wie die Geschichte ausgeht, bzw. wie sich die Rätsel auflösen.
Ansonsten weiß ich noch nicht, was ich diesen Monat lesen könnte. Den 16. und letzten "Legende der Wächter"-Band bekomme ich irgendwie auch in keiner Bücherei (und möchte für den eigentlich kein Geld ausgeben^^). Vielleicht schaffe ich es aber auch mal mir "Harry Potter and the Cursed Child" anzuschaffen, denn darauf bin ich echt gespannt!

Was habt ihr so für Lesepläne? Schreibt mir gerne einen Kommentar! :) 

Freitag, 2. September 2016

AUGUST 2016 Lesefazit

Der August ist vorüber und mit ihm sind auch meine Ferien dahingeschwunden. :'(
Mittlerweile habe ich die erste Schulwoche so weit gut überlebt und habe heute Zeit für mein Lesefazit gefunden! Im August habe ich 9 Bücher mit insgesamt 3356 Seiten gelesen. Vor allem über die Anzahl von neun Büchern bin ich wirklich froh, denn das treibt meine Goodreads-Lesechallenge von 100 Büchern mal etwas nach oben. (Ich hänge immer noch irgendwo bei 54 oder so hehe^^). 
Für den August hatte ich mir viele Ziele gesetzt und habe auch fast einige davon erfüllt. Ich habe zum Beispiel endlich mal mit "Ein Tanz mit Drachen" die "das Lied von Eis und Feuer"-Reihe von George R. R. Martin beendet, Hurra! :) Außerdem habe ich den neuen Warrior Cats Band von Erin Hunter und den zweiten Band der Secrets-Trilogie "Wem Marie vertraute" gelesen. Auch "die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs habe ich im August geschafft. Nur mit der Percy Jackson Reihe bin ich noch nicht fertig geworden, aber das sollte im September auf jeden Fall klappen. Dafür habe ich aber im August noch einige wirklich gute Bücher gelesen, die ich am Anfang des Monats gar nicht auf dem Schirm hatte und die ich eher zufällig gefunden habe. Dazu gehört z.B. "Gregs Tagebuch 10", "You Remind Me of Me" von Dan Chaon (Rezension folgt!) und die beiden leichten, entspannenden Bücher "Die Sommersonneninsel" und "Meine Freundin, der Catwalk und Ich" von Martina Sahler/Heiko Wolz und Dagmar Hoßfeld. Wirklich tinteressant und bewegend war außerdem "Raum" von Emma Donoghue. 
Insgesamt habe ich diesen Monat glaube ich 7 oder 8 Büchern 4 oder mehr Punkte vergeben, der August war also wirklich sehr erfolgreich!


Mein persönlicher TOP-Titel des Monats: 



Den Top-Titel teilen sich dieses mal zwei Bücher. Und zwar "Raum" von Emma Donoghue und "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs! Ich kann mich dieses mal absolut nicht entscheiden, da die beiden Bücher  einfach komplett unterschiedlich, aber beide total toll waren. "Raum" ist eine Geschichte, die so in der Realität passieren kann und auch schon passiert ist und ist daher einfach unglaublich real, erschreckend und bewegend. "Die Insel der besonderen Kinder" ist dagegen reine Fiktion aber trotzdem ein echter Top-Titel. Allein schon die Aufmachung des Buches mit den ganzen Fotos, die größtenteils auch wirklich echt sind, hat den Top-Titel verdient. Aber auch die Geschichte ist wirklich einzigartig und verleiht ein mysteriöses-gruseliges Feeling, das das Leseerlebnis total cool werden lässt!


Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Eigentlich echt schade, aber wenn ich mir die Liste meiner gelesen Bücher im August anschaue, kommt mir "Ein Tanz mit Drachen", also der 10. Teil der "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe von George R. R. Martin am ehesten wie ein Flop vor. Nach 10 Bänden könnte man eigentlich mal mehr Spannung erwarten, aber stattdessen werden sogar  noch neue Charaktere hinzugefügt und auch bei den "alten" Personen passiert zumindest im 10. eigentlich kaum etwas und alles ist viel zu langatmig. Die Wertung von 4,25 Punkten in der gemeinsamen Rezension der beiden letzen Bände konnte da hauptsächlich der 9. Band hochziehen. Also, auch wenn es natürlich sehr viel schlechtere Bücher gibt, "Ein Tanz mit Drachen" hat mich diesen Monat am meisten enttäuscht, ein Flop ist es aber trotzdem nicht wirklich.