Mittwoch, 31. August 2016

Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs [REZENSION]

Die Insel der besonderen Kinder
von Ransom Riggs
Knaur-Verlag
12,99€

Inhalt:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Meinung:
Die Insel der besonderen Kinder ist ein Titel, den ich schon lange mal als "to read" im Kopf hatte und nachdem ich gehrt habe, dass es dazu bald einen Kinofilm geben wird, habe ich mich dann endlich mal entschlossen, das Buch zu kaufen. 
Das ganze Buch wirkt allein schon durch das auffällige, aber dunkel gehaltene Cover mysteriös und irgendwie gruselig und das passt genau zum Buch. Aber nicht nur das Cover  ist an der Gestaltung besonders. Auch die zahlreichen Fotos, die die Erzählung regelmäßig begleiten sind ein echtes Highlight. Auf den Fotos sieht man z.B. die Kinder, die dann eine Seite zuvor beschrieben wurden. Dir Fotos sind außergewöhnlich, denn es handelt sich um echte Bilder aus den Archivs von Privatsammlern und die Kinder wurden dann eben passend zu den Bilden beschrieben. Das ist wirklich einzigartig und verleiht dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre und dadurch fühlt sich alles gleich viel realer an. Die gesamter Gestaltung ist einfach ein riesiger Pluspunkt für dieses Buch.
Mir gefällt außerdem, dass es sich um einen männlichen Protagonisten handelt, weil die meisten Hauptcharaktere in Jugendbüchern mittlerweile weiblich sind und ich mich daher auch immer wieder über männliche Protagonisten freue. Die Idee mit den besonderen Kinder und auch dem Zeitreiseaspekt spricht mich wirklich an und es fühlt sich auch nicht so ausgelutscht wie zum Beispiel Dystopien mittlerweile an. Das liegt aber einfach daran, dass ich bisher nicht so viele Bücher über Zeitreisen gelesen habe und mag Anderen vielleicht anders vorkommen. Die junggebliebenen Kinder, die eigentlich schon viele Jahrzehnte alt sein müssten und die 2. Weltkriegs-Atmosphäre verleihen dem Buch dann auch den gruseligen Hintergerund, den das Cover vermuten lässt. Während des Lesens kann man sich richtig schön gruseln, nämlich genug, damit es spannend und cool ist, aber nicht so stark, als dass man sich nicht trauen würde weiterzulesen. Etwas klischeehaft finde ich, dass es wieder ein Liebesinteresse geben muss, aber das gehört zu Büchern über Jugendliche wohl einfach dazu. 
Der Schreibstil finde ich ansprechend, da der Autor Jacob, obwohl er nicht beliebt und eigentlich eher ein Loser-Typ ist, trotzdem eine gute und hilfsbereite Persönlichkeit und einen lustigen, sympathischen Charakter verleiht. 

Fazit:
Insgesamt finde ich die neue und einfallsreiche Idee der besondern Fähigkeiten super und sowohl Jacob als auch Emma sind sehr sympathische Hauptcharaktere. Das Buch bietet eine mysteriös-gruselige Atmosphäre, die beim Lesen einfach Spaß macht und für Spannung sorgt. Ich würde die Reihe auf jeden Fall weiterempfehlen! :)



4,5/5 Punkten

Sonntag, 28. August 2016

Meine beste Freundin, der Catwalk und ich (Conni 15 #3) von Dagmar Hoßfeld [KURZREZENSION]

Meine beste Freundin, der Catwalk und ich
von Dagmar Hoßfeld
CARLSEN-Verlag
12,99€ 

Meine Meinung:
Die Conni-Bücher lese ich schon seit ich klein bin. Von meinem Alter her bin ich Conni nun wieder näher aber trotzdem spricht mich z.B. das Modelthema in diesem Buch nicht wirklich an. Allgemein lese ich wenig Bücher, die in dieses Genre fallen, da ich Liebes- und Teenieprobleme und das ganze Drama einfach nicht spannend finde. Ich muss sagen, dieser Conni 15 Band hat mir aber trotzdem wieder wirklich gut gefallen. Das liegt vor allem am tollen Schreibstil von Dagmar Hoßfeld. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Conni selbst erzählt und sie wirkt wirklich authentisch und sympathisch, überhaupt nicht eingebildet oder zickig. Der Schreibstil ist jugendlich, aber ohne dabei gestellt oder "krampfhaft cool" zu wirken und außerdem lustig und erfrischend, so dass ich ein paar mal wirklich gut lachen konnte! :) 

Alles in Allem ein super schön geschriebenes Buch für alle Fans des Genres aber wirklich auch ziemlich gut lesbar, wenn man solche Bücher eigentlich nicht mag, so wie ich! Für zwischendurch wirklich entspannend und flüssig und schnell zu lesen. 



4/5 Punkten 

Dienstag, 23. August 2016

Raum von Emma Donoghue [REZENSION]

Raum
von Emma Donoghue
PIPER-Verlag
9,99€

Inhalt:
Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …

Meine Meinung:
"Raum" ist mir aufgrund des sehr simplen Covers und dem ungewöhnlichen, kurzen Titel aufgefallen. Der Roman behandelt ein sehr ernstes Thema, das für manche Menschen leider tatsächlich Realität ist, Entführung und Geiselnahme. In Dokumentationen oder Zeitungsartikeln habe ich bereits vorher schon davon gehört, wie Menschen teilweise über etliche Jahre als Gefangene in Kellern o.ä. gehalten werden und von ihren Entführern sogar Kinder bekommen. Genau so geht es "Ma" in diesem Buch. 
Ich persönlich finde das Thema sehr interessant, eben genau weil es so etwas wirklich gibt und weil es etwas besonderes ist, dass so etwas in einem Buch behandelt wird. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Hauptperson Jack lediglich 5 Jahre alt ist. Die Idee gefällt mir sehr gut, eben weil man nicht sehr oft Einblicke in die Gedanken von kleinen Kindern erhält. Es ist etwas ganz besonderes, das Leben in "Raum", also dem Gefängnis von Jack und seiner Mutter, aus den Augen eines Kindes zu betrachten, das nicht weiß, dass es vieles, was er im Fernsehen sieht, tatsächlich gibt. Teilweise war es aber auch etwas nervig permanent Jacks Sicht zu erleben, da er logischerweise in einigen Aspekten nicht wie ein normal lebender 5-jähriger entwickelt ist und sehr babyhaft spricht und denkt. Allerdings merkt man auch, wie klug Jack eigentlich ist und das er z.B. was das Lesen und Rechnen angeht einem durchschnittlichen Kindergartenkind weit voraus ist.
Der Alltag im Raum ist nicht nur für die beiden Hauptpersonen, sondern auch für den Leser etwas eintönig. Das hat mir aber nichts ausgemacht, da ich es nicht schlimm finde, wenn mal nicht so viel passiert und es sehr interessant finde, wie die beiden versuchen ihr Leben zu meistern. Ich finde, besonders gut hat sich die Autorin überlegt, wie Ma versucht Jack mit Spielen körperlich und geistig fit zu halten und ihm dabei zu helfen, sich so normal wie nur möglich zu entwickeln. Dem Leser wird einiges klar, was Jack nicht weiß, da er es noch nicht versteht und daher fühlt man sich immer etwas weiter als Jack und kann auch Mas Handlungen gut verstehen. 
Gegen Mitte des Buches nimmt die Handlung richtig an Spannung zu und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Die zweite Hälfte des Buches hat mir auch super gut gefallen, da die Autorin es meiner Meinung nach großartig schafft, darzustellen, wie es Personen geht, die etliche Jahre lang isoliert waren oder so wie Jack noch nie die Welt gesehen haben. 
Am Ende gefällt mir, dass es zwar offen ist, sich aber trotzdem abgeschlossen anfühlt. Ich hatte nicht das Gefühl, noch etwas wichtiges verpasst zu haben oder vor zu vielen offenen Fragen zu stehen, aber trotzdem ist es eben irgendwie ungewiss, wie es für die beiden nun weiter geht.
Fazit:
"Raum" ist wirklich ein tolles und einzigartiges Buch. Das Thema ist realistisch und genau deswegen sehr spannend aber auch traurig. Die Idee einer 5-jährigen Erzählperson hat meiner Meinung nach super funktioniert und ist definitiv mal etwas anderes. Das Buch ist zumindest stellenweise richtig spannend und mitreißend und die Autorin schafft es, den Leser die Gefühle und Empfindungen von Jack und seiner Mutter nach 5 bzw. 7 Jahren Gefangenschaft realistisch näherzubringen. Ich empfehle das Buch ganz klar an diejenigen, die das Thema interessant finden, weiter! :)




4,5/5 Punkten 








Sonntag, 14. August 2016

Wem Marie vertraute (Secrets #2) von Elisabeth Denis [REZENSION]

Secrets- Wem Marie vertraute  
von Elisabeth Denis
Oetinger 34-Verlag
9,99€

Inhalt:
Marie ist zum ersten Mal verliebt. Aber niemand darf davon erfahren. Von dem heimlichen Treffen an den Klippen wissen nicht einmal Emma und Kassy. Nur eine Person hat sie gesehen und will diese Liebe um jeden Preis verhindern.

Meine Meinung:
Im zweiten Teil der Secrets-Trilogie erfährt man die Geschehnisse vor und auf der Party aus der Sicht von Marie. Dabei setzt die Handlung jedoch ein ganzes Stück vorher an, so dass man auch Hintergründe von Ereignissen erfährt, die in Emmas Sicht im ersten Band immer nur kurz angedeutet aber nie beschrieben wurden. Das wurde von den Autorinnen gut gelöst, da es dadurch nicht einfach nur genau die gleiche Handlung aus einer anderen Sicht ist, sondern wirklich einiges neues, besonders eben aus Maries Leben und Problemen erzählt wird. 
Auch wenn ich mich mit Marie nicht so wie mit Emma identifizieren kann, gefällt mir ihr Charakter trotzdem wirklich gut. Dass Maries Leben nicht so erfolgreich und sorglos ist, wie man bei ihr, aufgrund ihres Reichtums, guten Aussehens und Modeljobs, annehmen würde, hat man ja bereits im ersten Band erfahren. Endlich folgt nun die Auflösung, wer sich hinter den ausgeschwärzten Stellen in ihrem Tagebuch verbirgt. Auch ihre familiären Probleme erscheinen mir jetzt viel glaubwürdiger und realistischer. Ich konnte dabei wirklich mit Marie mitfiebern und ihre Entscheidungen größtenteils nachvollziehen. 
Kassy wird mir in diesem Band immer rätselhafter und zweifelhafter, ich frage mich wirklich, was sie verbirgt und wieso sie sich so verhält. Das ist genau das, was die Autorinnen wollten, denn der nächste Band wird ja aus Kassys Perspektive erzählt. Dann wird hoffentlich auch genau aufgeklärt, was bei der Party passiert ist, denn auch wenn die Geschichte aus Maries Sicht erzählt wird, bleiben doch noch einige Fragen und Rätsel der Party bezüglich offen. 

Fazit:
Die Secrets-Reihe sprudelt zwar nicht vor Handlung und Geschehnissen über, aber das Konzept gleicht das einfach aus! Mir gefällt diese Idee von einem großen Rätsel, das aus drei verschiedenen Perspektiven nach und nach aufgelöst wird. Die Einblicke in Maries Leben waren vor allem interessant, da man nun noch einmal mitbekommt, dass sie nicht nur ein "oberflächliches Model" ist, sondern ihre eigenen Probleme mit Familie und ihren Freunden hat und ein tiefgründiger Charakter ist. Ich bin nun echt gespannt auf den letzten Band "Was Kassy wusste" und freue mich das der noch dieses Jahr im September erscheint! 


4,5/5 Punkten 



Dienstag, 9. August 2016

Matilda und die Sommersonneninsel (Summer Girls #1) von Martina Sahler und Heiko Wolz [REZENSION]

Matilda und die Sommersonneninsel

Martina Sahler und Heiko Wolz
Carlsen-Verlag
9,99€

Inhalt:
Sommer am Meer, Surfen und die erste Liebe: Matilda, Emmy, Johanna und Merit leben auf der Insel. Sie sind die „Summer Girls“ und treffen sich meist bei Matilda, deren Vater eine Windsurfschule betreibt. Es ist Ferienbeginn, zahlreiche Anmeldungen flattern der Surfschule ins Haus. Es ist der erste Sommer, in dem die Mädchen auch die Jungs im Auge haben ...


Meine Meinung:
Nach meinem langen Game of Thrones Marathon hatte ich mal wieder richtig lust auf ein leichtes, flüssig zu lesen lassendes Sommerbuch. Und auch wenn ich sowas normalerweise eher nicht lese, weil ich kein Fan von Liebesbüchern bin, aber dieses hat mir wirklich ganz gut gefallen! Das Buch spielt auf einer Insel in Norddeutschland in den Sommerferien am Meer. Allerdings geht es nicht um Touristen, sondern die vier Hauptpersonen und Freundinnen wohnen das ganze Jahr über auf der Insel. Das Buch wird aus Matildas Sicht erzählt. Direkt auf den ersten Seiten konnte mir das Buch ein tolles Sommergefühl vermitteln und ich hatte alle Schauplätze, vor allem den Strand direkt als Bild im Kopf. Matildas Vater und Onkel haben eine Windsurfschule und Matilda arbeitet als Surflehererin für die Minis. Dieser Aspekt der Geschichte hat mir besonders zugesagt, da ich dieses Sommer selbst Windsurfen gelernt habe und ich mich deshalb die ganze Zeit cool fühlen konnte, weil ich wusste was mit den Fachbegriffen gemeint ist und mich selbst an meinen Sommer-Strandurlaub erinnern konnte^^.
Allgemein kann ich Matildas Liebe zum Surfen, Schwimmen und Meer total nachvollziehen, da ich mich am Meer auch immer wie zuhause fühle. Matilda ist 14 Jahre alt und sehr impulsiv und hat ihre Gefühle nicht immer unter Kontrolle. Teilweise konnte ich ihre Handlung nicht nachvollziehen, da sie meiner Meinung nach austickt und wütend wird, bevor sie auch nur 10 Sekunden logisch über ihr Problem nachgedacht hat. Aber Matilda ist 14 und Teenager verhalten sich ja bekanntlich nicht immer ganz rational^^ und ich glaube ich kann sie in diesem Punkt einfach nicht ganz verstehen, weil ich da vollkommen anders bin. An sich ist mir Matilda aber sympathisch und ich finde es gut, das sie nicht unfehlbar ist. 
Sie ist relativ selbstsicher und extrovertiert und daher geht es mit ihrer Liebesgeschichte sehr schnell, mir persönlich etwas zu schnell, los. Schon in den ersten 15 Seiten sieht sie Lasse, der ihr direkt wegen seines guten Aussehens auffällt. Ich finde an der Stelle hätte das Buch etwas langsamer vorgehen können, da so sehr schnell absehbar war, in wen sie sich verliebt. 
Ich finde es in solchen Büchern immer etwas Schade, dass die Hauptperson immer so selbstsicher sind, und die Liebe immer auf Gegenseitigkeit beruht. Ich hätte es sehr cool gefunden, wenn Matilda zurückhaltender bzw. schüchterner gewesen wäre oder es allgemein nicht alles so gut gelaufen wäre, da das etwas mehr Spannung gebracht hätte.

Fazit:
"Matilda und die Sommersonneninsel" ist ein lockerer und flüssig zu lesender Sommerroman. Das sommerliche Urlaubsfeeling kommt sehr gut rüber und die Themen des Buchs haben mir gut gefallen. Man kann sich (als Jugendlicher) gut in Matilda hineinversetzten, da sie nicht perfekt ist aber sehr sympathisch wirkt. Etwas mehr Problematik hätte dem Buch mehr Spannung verliehen aber insgesamt ein tolles, leichtes Buch für den Sommer!




4/5 Punkten 


Der Sohn des Greifen + Ein Tanz mit Drachen (Das Lied von Eis und Feuer 9+10) von George R. R. Martin [KURZREZENSION]

Der Sohn des Greifen/Ein Tanz mit Drachen
von George R. R. Martin 
penhaligon-Verlag
je 16,00€

Meine Meinung:
Endlich geschafft! Nach etlichen Wochen bin ich nun mit der Reihe (so weit wie sie bisher eben erschienen ist) fertig. Der 9. Band hat mir wirklich gut gefallen, da nun nach dem 7+8. Band endlich wieder meine Lieblingscharaktere dran kamen und das zum Glück auch nicht zu knapp. Im 10. Band wurden dann sogar noch neue Charaktere dazugefügt, was ich persönlich nicht gebraucht hatte, da das die Geschichte noch in die Länge zieht und es wirklich genug Charaktere und Erzählperspektiven gibt. Gut gefallen hat mit allerdings, das die Charaktere aus dem 7. und 8. Band nicht ganz außen vor gelassen wurden, wie es nach dem 8. irgendwie angekündigt gewesen war. So hart man auch trotzdem noch etwas aus Königsmund von Cersei und ihrem Gefolge erfahren, was überraschenderweise wirklich spannend war. Die Geschichte geht zwar irgendwie voran, aber sehr, sehr langsam und mir kam es nicht so vor, als würde die Handlung irgendwo in diesen zwei Bänden noch mal an Fahrt aufnehmen. Die beiden Bände waren ähnlich wie die vorherigen nicht schlecht und haben mir besser gefallen als die beiden letzten, allerdings würde ich sie nach so vielen hundert Seiten wirklich nur noch den Fans der Reihe und Geschichte empfehlen, für alle anderen sind die Details wahrscheinlich einfach nicht mehr lohnenswert oder interessant. 




4,25/5 Punkten

Donnerstag, 4. August 2016

AUGUST 2016 Lesepläne

Heyho! :) Heute gibt es mal wieder meine Lesepläne. Diesmal für den August 2016. Ich habe den ganzen Monat noch Ferien und bin mal gespannt, wie viel ich lesen werde! Ich möchte zuerst zwei der Bücher lesen, zu denen ich im Urlaub nicht mehr gekommen bin. Das ist einmal "Secrets-Wem Marie vertraute" von Elisabeth Denis und dann möchte ich endlich mal das Lied von Eis und Feuer fertig lesen. Dazu fehlt mir nur noch der letzte Band "Ein Tanz mit Drachen", natürlich von George R. R. Martin. Außerdem habe ich mir vorgestern den neuen Warrior Cats Band gekauft. Die Reihe verfolge ich immer nch und lese die neuen Bücher immer wieder gerne. Das ist nun schon der 5. Band in  der 5. Staffel und heißt "Der geteilte Wald" von Erin Hunter. Und auf "Harry Potter and the Cursed Child" freue ich mich auch schone xtrem, das möchte ich so schnell wie möglich auf Englisch lesen.^^ Außerdem möchte ich auch gerne die Percy Jackson Reihe von Rick Riordan beenden, da fehlen mir noch die letzten beiden Bände.  Und ich würde gerne mal "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs lesen. Mal schauen, wie viel ich diesen Monat davon wirklich umsetzten kann. Nach den vielen Game of Thrones Büchern würde ich gerne mal ein paar schnellere und dünnere Bücher lesen um etwas Abwechslung zu schaffen und um vielleicht meiner Goodreads Reading Challenge etwas gutes zu tun. Bisher sieht es mit meinem Ziel von 100 Büchern nicht allzu gut aus, ich gammel irgendwo bei 44 Büchern rum. Aber ich bleibe zuversichtlich! :)

Was habt ihr für Lesepläne? Schreibt mir gerne einen Kommentar! 

Dienstag, 2. August 2016

Die Zeit der Krähen/Die Dunkle Königin (Das Lied von Eis und Feuer 7+8) von George R. R.Martin [Rezension]

Die Zeit der Krähen/Die Dunkle Königin
von George R. R. Martin
blanvalet-Verlag
je 15,00€

Inhalt:
Die sieben Königslande sind vom Krieg verheert. Cersei versucht für ihren Sohn Tommen die Macht über das Reich zu sichern. Doch werden im ganzen Land Pläne geschmiedet, diese Macht ins Wanken zu bringen. Die Konflikte zwischen den Adelshäusern, den umherziehenden Banden und religiösen Fanatikern bereiten den Krähen so manches Festmahl ...

Meine Meinung:
Nachdem im sechsten Band die Handlung einige Höhepunkte gefunden hat und es einige, wirklich sehr, sehr spannenden und vor allem unerwarteten Szenen gab, war ich voller Erwartungen, wie es nun im 7. und 8. Band weitergehen würde. 
Dumm nur, dass man die Hälfte der Figuren (erstmal) nicht wiedersieht. Am Anfang habe ich mir nicht viel dabei gedacht, da es ja oft etwas dauert bis bestimmte Sichten drankommen, aber als ich nach c.a. 100 Seiten mal durch das Buch geblättert habe, um zu schauen, wann es mal wieder um z.B. Bran geht, habe ich bemerkt, dass sich das ganze Buch eigentlich fast nur in Königsmund bzw. bei den Lennisters abspielt. Dass heißt, es wechseln sich im Grunde Cersei, Jamie und Brienne ab. Diese Sichten sind zwar nicht komplett uninteressant, aber irgendwann fehlt dann doch mal die Abwechslung, vor allem, da es (mal wieder) an wirklichen Ereignissen handelt. Ich habe wieder mein altbekanntes "Game of Thrones-Problem", dass fast das ganze Buch nur aus Beschreibungen und Erläuterungen zu Familienverhältnissen und einzelnen Personen besteht. Die Sichten von Arya und Sansa die ab und zu kommen, waren da ein kleiner Lichtblick für mich, da mir die immer am besten gefallen. Das waren, bis auf ein paar Kapitel von Cersei eigentlich auch die einzigen, die mich wirklich an die Seiten fesseln konnten. 
Was mich außerdem gestört hat war, dass einige neue Protagonisten eingeführt wurden, von deren Existenz vorher teilweise nicht mal etwas bekannt war. Bei diesen handelt es sich um Menschen von den Eiseninseln rund um Balon Graufreud. Zu Asha und Aeron konnte ich absolut keine Bindung aufbauen, was in einem Buch prinzipiell immer nicht so toll ist. Normalerweise entwickelt man ja irgendwelche Gefühle für die Charaktere, egal ob positive oder negative. Das war bei mir eben nicht der Fall, und so war mir das Schicksal der "Kraken" eigentlich vollkommen egal und ich hab nur noch sehr oberflächlich gelesen, um möglichst schnell zur nächsten Sicht zu kommen. 
Im 8. Band ändert sich die Situation nicht wirklich und die Spannung zieht nach meinen Gefühl auch nicht wirklich an.
Ich kann verstehen, dass es nicht in jedem Kapitel eine riesige Schlacht geben kann, aber nach 8 dicken Bänden sind solche langen Erläuterungen und immer mehr neue Personen einfach irgendwann nicht mehr so nötig und eine Zuspitzung der Ereignisse und ein Ende in Sicht würde der Reihe glaub ich gut tun. 
Ganz am Ende des siebten Bandes kommt  dann die Erklärung. George R. R. Martin schreibt, dass er nicht geplant hatte, einige Personen komplett außen vor zu lassen, aber das Buch mit allen Personen einfach zu dick geworden wäre. Anstatt also die halbe Geschichte von allen Personen zu erzählen, will er also die ganze Geschichte von der Hälfte der Personen erzählen. Das finde ich grundsätzlich sehr sinnvoll, denn so muss man sich nicht merken, wo alle Figuren gerade stehen. Andererseits hätte er sich vielleicht insgesamt etwas kürzer halten sollen und es ist für mich einfach ziemlich ungünstig geworden, da fast alle Personen, die mich nicht so wirklich interessieren in den Bänden 8+9 und die meisten meiner Lieblingscharaktere in den nächsten zwei gelandet sind. 

Fazit:
Martin versucht etwas Ordnung in die Bücher zu bringen, in dem er nur die Hälfte der Figuren in diesem Band behandelt. Die Idee ist gut. in der Umsetzung ist das allerdings ziemlich abwechslungslos. Einige Sichten sind für mich sehr interessant, die meisten jedoch eher weniger, besonders mit den Sichten der Eisenmänner konnte ich nichts anfangen. Es passiert leider sehr wenig, was die Handling voran bringt und es gibt wieder zu viele Erläuterungen. Wer Cersei, Jamie und Brienne mag bzw. interessant findet , wird bestimmt viel Spaß an dem Buch haben. Mein Spaß kommt dann wahrscheinlich eher in den Bänden 9+10.
Nichtsdestotrotz ist es kein schlechtes Buch, denn es ist immer noch ein "Game of Thrones"-Buch, d.h. der Schreibstil ist sehr gut und anschaulich und für wirkliche Fans der Reihe sind die Geschehnisse in dem Buch trotz der Langatmigkeit lesenswert.


3,5/5 Punklen

Montag, 1. August 2016

JULI 2016 Lesefazit

Der Juli ist vorbei! Passend dazu bin ich gestern Abend aus dem Urlaub zurückgekommen und hatte an der Ostsee richtig viel Spaß! Da ich diesen Urlaub einen richtig coolen Windsurfkurs gemacht habe, hatte ich zwar in de ersten Woche nicht ganz so viel Zeit zum Lesen, aber das ist ja überhaupt nicht schlimm und da "nicht ganz so viel Zeit" im Urlaub immer noch etliche Stunden am Tag bedeutet, war der Juli mein "erfolgreichster" Lesemonat bisher! :)
Ich habe 6 Bücher mit insgesamt 3904 Seiten gelesen! :O Und zwar wie vorgenommen den 15. Band von der "Legende der Wächter" von Kathryn Lasky (den 16. habe ich in der Bücherei nicht mehr bekommen) und außerdem die Bände 5-9 von "das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin gelesen. Damit bin ich super zufrieden, da die Bücher teilweise echt richtig dick sind und ich jetzt (fast) mit der Reihe durch bin! Außerdem freut es mich natürlich, meinen bisherigen Rekord von 3408 Seiten um fast 500 Seiten überboten zu haben! :)

Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:
Am besten gefallen diesen Monat hat mir "Der Sohn des Greifen" von George R. R. Martin, das ist der neunte Teil in der "Das Lied von EIs und Feuer" Reihe! In den Bänden 4 und 5 des Originals sind die Charaktere aufgeteilt, so dass man einige Charaktere nur in einem der beiden Bände (also in 7+8 oder 9+10) trifft. Das hat bei mir dazu geführt, dass fast alle meiner Lieblingssichten, die ich am spannendsten finde nur im 9. Teil auftauchen. Das ist natürlich schlecht für die beiden vorherigen Teile aber umso besser für den 9. und 10. Band. Bisher habe ich erst den 9. gelesen und mir haben eigentlich alle Sichten zugesagt und die Spannung konnte sich im Vergleich zu 7+8 wirklich steigern, weshalb dieser Band mein Top-Titel des Monats ist. Genauer werde ich das auch noch mal in meiner Rezension von Band 7+8 (und 9+10) beschreiben! :)


Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Auch diesen Monat gab es keinen richtigen Flop-Titel. Mir haben alle Bücher ganz gut gefallen und keins hätte die Bezeichnung "Flop" verdient. Wie gesagt, die Legende der Wächter kann natürlich nicht mit das Lied von Eis und Feuer mithalten, aber auch diesem Buch möchte ich nicht den Flop-Titel "verleihen".  
Jetzt weiß ich nur nciht, ob ich mich darüber freuen soll, dass es keinen Flop-Titel gibt..^^ Einerseits ist das natürlich schön, andererseits zerstört das ja irgendwie mein Konzept.. :D  


Was sind eure  Top/Flop-Titel im Juli? Schreibt mir gerne einen Kommentar! :)