Martina Sahler und Heiko Wolz
Carlsen-Verlag
9,99€
Inhalt:
Sommer am Meer, Surfen und die erste Liebe: Matilda, Emmy, Johanna und Merit leben auf der Insel. Sie sind die „Summer Girls“ und treffen sich meist bei Matilda, deren Vater eine Windsurfschule betreibt. Es ist Ferienbeginn, zahlreiche Anmeldungen flattern der Surfschule ins Haus. Es ist der erste Sommer, in dem die Mädchen auch die Jungs im Auge haben ...
Meine Meinung:
Nach meinem langen Game of Thrones Marathon hatte ich mal wieder richtig lust auf ein leichtes, flüssig zu lesen lassendes Sommerbuch. Und auch wenn ich sowas normalerweise eher nicht lese, weil ich kein Fan von Liebesbüchern bin, aber dieses hat mir wirklich ganz gut gefallen! Das Buch spielt auf einer Insel in Norddeutschland in den Sommerferien am Meer. Allerdings geht es nicht um Touristen, sondern die vier Hauptpersonen und Freundinnen wohnen das ganze Jahr über auf der Insel. Das Buch wird aus Matildas Sicht erzählt. Direkt auf den ersten Seiten konnte mir das Buch ein tolles Sommergefühl vermitteln und ich hatte alle Schauplätze, vor allem den Strand direkt als Bild im Kopf. Matildas Vater und Onkel haben eine Windsurfschule und Matilda arbeitet als Surflehererin für die Minis. Dieser Aspekt der Geschichte hat mir besonders zugesagt, da ich dieses Sommer selbst Windsurfen gelernt habe und ich mich deshalb die ganze Zeit cool fühlen konnte, weil ich wusste was mit den Fachbegriffen gemeint ist und mich selbst an meinen Sommer-Strandurlaub erinnern konnte^^.
Allgemein kann ich Matildas Liebe zum Surfen, Schwimmen und Meer total nachvollziehen, da ich mich am Meer auch immer wie zuhause fühle. Matilda ist 14 Jahre alt und sehr impulsiv und hat ihre Gefühle nicht immer unter Kontrolle. Teilweise konnte ich ihre Handlung nicht nachvollziehen, da sie meiner Meinung nach austickt und wütend wird, bevor sie auch nur 10 Sekunden logisch über ihr Problem nachgedacht hat. Aber Matilda ist 14 und Teenager verhalten sich ja bekanntlich nicht immer ganz rational^^ und ich glaube ich kann sie in diesem Punkt einfach nicht ganz verstehen, weil ich da vollkommen anders bin. An sich ist mir Matilda aber sympathisch und ich finde es gut, das sie nicht unfehlbar ist.
Sie ist relativ selbstsicher und extrovertiert und daher geht es mit ihrer Liebesgeschichte sehr schnell, mir persönlich etwas zu schnell, los. Schon in den ersten 15 Seiten sieht sie Lasse, der ihr direkt wegen seines guten Aussehens auffällt. Ich finde an der Stelle hätte das Buch etwas langsamer vorgehen können, da so sehr schnell absehbar war, in wen sie sich verliebt.
Ich finde es in solchen Büchern immer etwas Schade, dass die Hauptperson immer so selbstsicher sind, und die Liebe immer auf Gegenseitigkeit beruht. Ich hätte es sehr cool gefunden, wenn Matilda zurückhaltender bzw. schüchterner gewesen wäre oder es allgemein nicht alles so gut gelaufen wäre, da das etwas mehr Spannung gebracht hätte.
Fazit:
"Matilda und die Sommersonneninsel" ist ein lockerer und flüssig zu lesender Sommerroman. Das sommerliche Urlaubsfeeling kommt sehr gut rüber und die Themen des Buchs haben mir gut gefallen. Man kann sich (als Jugendlicher) gut in Matilda hineinversetzten, da sie nicht perfekt ist aber sehr sympathisch wirkt. Etwas mehr Problematik hätte dem Buch mehr Spannung verliehen aber insgesamt ein tolles, leichtes Buch für den Sommer!
4/5 Punkten

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