Donnerstag, 19. Januar 2017

Harry Potter and the Order of the Phoenix von J.K. Rowling

Harry Potter and the Order of the Phoenix
von J.k: Rowling
Bloomsbury UK Verlag
7,30€

*Spoiler incoming* (falls jemand Harry Potter wirklich noch nicht kennen sollte^^)


Zur Zeit kamen relativ wenige Posts. Das liegt daran,dass ich  gerade dabei bin, alle Harry Potter Bücher noch einmal zu lesen. Ich habe alle Bücher auf deutsch und Englisch und habe mich für Englisch entschieden. Ich habe aber immer das Gefühl, dass eine Rezension zu Harry Potter irgendwie überflüssig ist. Den Inhalt kennt eigentlich jeder, egal ob er/sie die Bücher gelesen oder die Filme gesehen oder keins von beiden gemacht hat. Ich bin ein großer Fan der Reihe, aber positive Meinungen gibt es bei der immensen Bekanntheit der Reihe ja irgendwie auch schon. Trotzdem dachte ich, ich rede heute mal ein Bisschen über den Orden des Phoenix, den ich gerade beendet hab und wie ich in im Vergleich zum Rest der Reihe finde. 
Jeder hat ja andere Lieblingsbände in der Reihe. Ich wil jetzt hier nicht über die ganze Reihe und meine Lieblingsbände reden, weil es dazu (vielleicht) noch mal einen extra Post geben wird. Der Orden des Phönix hat aber irgendwie eine besondere Stellung in der Reihe und ist ja auch das dickste Buch der Reihe, auch wenn es in meiner englischen Ausgabe "nur" 799 Seiten sind.
Am 5. Band gefällt mir besonders der Anfang, bei dem man den Orden des Phönix kennenlernt. Dabei trifft man ja schon bekannte Personen wie Lupin, Mad Eye Moody und natürlich Sirius, aber eben auch neue Charaktere, die später eben eine wichtige Rolle haben, Tonks zum Beipiel. Auch das alte Haus der Family Black, Grimmauld Place, ist ein interessanter Spielort, da man dort viel aus der Vergangenheit der Blacks aber auch anderer Zauberfamilien erfährt, da die ja fast alle miteinenader verwandt sind. Ein bisschen anstrengend ist der Anfang des Buches aber immer, da Harry so schrecklich launisch ist. Verdenken kann man es ihm ja eigentlich nicht, denn er wurde den halben Sommer lang so gut wie nicht informiert und fühlt sich schrecklich tatenlos. Außerdem ist er 15 Jahre alt und damit gerade am erwachsen werden. 
Dolores Umbridge prägt so ziemlich das ganze Buch, da sie direkt zur Ankunft Harrys in Hogwarts auftritt. Sie ist ja so ziemlich die verhassteste Figur in allen HP-Büchern und ich weiß noch genau, wie sehr ich sie beim ersten mal lesen gehasst habe. Das man solche starken Emotionen entwickeln kann, zeigt immer wieder, was J.K. Rowling für einen tollen und authentischen Schreibstil hat. Jeder kann sich ja mit Harry identifizieren, denn irgendwann hatte jeder wohl mal einen Lehrer wie Umbridge (vielleicht nicht so extrem- aber trotzdem). Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mich Umbridge mit jedem mal lesen weniger aufregt, ich vermute, weil ich weiß wie die ganze Sache endet. Beim ersten Mal lesen wusste ich ja noch nicht, wie groß ihr Einfluss auf Harry ist und wie viel er trotz ihrer Präsenz unternehmen kann. 
Auch die O.W.L. (Ordinary Wizarding Level) oder auf deutsch: ZAG finde ich im 5. Buch interessant, da sich ja oft die Frage stellt, was Zauberer eigentlich nach der Schule machen und wie sie sich dafür qualifizieren. Ich kann mir vorstellen, wie anstregend die Zeit für die Schüler sein muss.
Wie üblich passiert das große Ereignis des Buches am Ende (Warum wartet Voldemort eigentlich immer bis zum Sommer?^^). Der Kampf im Department of Mysteries im Zauberministerium ist auch beim wiederholten Lesen immer noch spannend und Sirius' Tod immer noch traurig :'(. Wirklich gelungen finde ich die Zeit nach dessen Tod, da man erneut merkt, was Rowling für eine gute Autorin ist. Man kann richtig mitfühlen, wie taub uns verzweifelt sich Harry fühlt, da er die gerade neu gewonnene Vaterfigur schon wieder verliert. Eine meiner Lieblingsstellen ist da dann die Unterhaltung mit Dumbledore, da man da endlich einen größeren Teil der Wahrheit um die Prophezeihung und die Bindung zwischen Harry und Voldemort erfährt. Außerdem glänzt Dumbledore wieder mit seiner Gänsehaut-Weisheit, die wirklich episch geschrieben ist, vor allem in der Originalsprache. 

Insgesamt ist der 5. Teil definitiv einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Zumindest in den Top 3 würde ich sagen! Wie findet ihr den Band im Vergleich zum Rest der Bücher? Eine Art Fazit über alle Harry Potter Bücher wird es dann bestimmt auch noch geben, wenn ich den 6. und 7. noch mal gelesen habe!

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