Das war z.B. bei "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch der Fall. Das Buch und die aufgebaute Fanatsywelt hat mir einfach super gut gefallen. Auch Locke als Hauptcharakter konnte mich durch seine humorvolle und teils sarkastische Art wirklich überzeugen. Auch sehr gut gefallen hat mir "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North. Über das Thema Zeitreisen bzw. eigentlich eher Zeitschleifen habe ich bisher nicht viele Bücher gelesen und ich finde, das Thema wurde hier sehr interessant umgesetzt. Die Auswirkungen auf die historischen Ereignisse aber auch das persönliche Leben von Menschen, die immer wieder geboren werden, wurde hier wirklich gut dargestellt. Wie immer ganz lustig war auch "Alles Käse" von Jeff Kinney, was mittlerweile schon der 11. Band der "Gregs Tagebuch" Reihe ist. Ich habe alle Bände gelesen und muss sagen, dass sich die Geschichten teilweise wiederholen oder irgendwie nicht mehr den Charme von früher haben. In diesem Band habe ich auch persönlich sehr stark gemerkt das Greg eben erst 12 oder 13 ist und doch noch sehr kindlich wirkt. Aber die Bücher sind alle innerhalb von ein oder zwei Stunden zu lesen und für Zwischendurch nicht schlecht. Mit "White Zone- Letzte Chance" von Katja Brandis habe ich zum ersten mal ein Buch gelesen was in der Antarktis und dann auch noch in der Zukunft spielt. Alleine wegen dieses interessanten Settings hat mir "White Zone" gut gefallen. Mit dem Thema über den Walfang konnte ich persönlich nicht viel Anfangen, aber die Grundidee von straffälligen Jugendlichen, die in die Antarktis geschickt werden um resozialisiert zu werden, hat mir gefallen. Außerdem habe ich noch "Ein Wispern unter Baker Street" von Ben Aaronovitch gelesen. In dieses Buch konnte ich mich leider nicht gut hereinfinden, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass es nicht der erste Band der Reihe ist, was ich leider nicht wusste. Der Hauptcharakter hat eine ironische Art, die definitiv unterhaltsam war, aber das Konzept der Magie hat für mich einfach irgendwie nicht gepasst. Das letzte Buch im Juni "Clockwork Orange" von Anthony Burgess hat mich leider etwas enttäsucht. Die erfundene Sprache "Nadsat", aus der das komplette Buch besteht, hat das Lesen für mich einfach nur erschwert. Die ganzen Fantasiewörter, die der Protagonist benutzt wurden mit der Zeit sehr nervig und waren teilweise eifnach unverständlich. Ständig ins Glossar schauen unterbricht dann den Lesefluss, besonders bei einem ebook, auch noch ziemlich. Die Frage nach dem freien Willen eines Menschen, die in dem Buch behandelt werden soll ist zwar eine wichtige und interessante Frage, aber die seltsame Sprache des Buches hat mich einfach daran gehindert, jeglichen Zugang zur Geschichte zu finden.
Mein persönlicher TOP-Titel des Monats:Das Buch, das mir im Juni am besten gefallen hat, war "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Wie schon in meiner Rezension erwähnt hat die Geschichte um die Diebesbande der Gentlemen-Ganoven definitiv meinen Geschmack getroffen, vielleicht weil mich die Geschichte entfernt an eines meiner absoluten Lieblingsbücher als Kind, der Herr der Diebe, erinnert hat. Die detailgetreue Welt und Locke als sympathischen Charakter kommt dann noch mal als Bonus dazu. Eine klare Empfehlung!
Mein persönlicher FLOP-Titel des Monats:
Wie oben schon erwähnt, hat mich "Clockwork Orange" von Anthony Burgess diesen Monat ziemlich enttäuscht. Das Thema ist eigentlich sehr wichtig, aber die Fanatsiesprache war für mich einfach unglaublich umständlich und nervig zu lesen. Auch wenn mir ihr Sinn bewusst ist, hätte mir das Buch in "normaler" Sprache definitiv weitaus besser gefallen. Leider nichts für mich.
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