Feuer und Steinvon Diana Gabaldon
Knaur TB-Verlag
14,99€
Inhalt (Klappentext):
Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt
und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 – und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein »Outlander«.
Meine Meinung:
Erwartung:
Ich verbringe ja sehr viel Zeit auf Youtube, und schaue dabei auch gerne hin und wieder einige Buch-Youtuber oder Booktuber. eine der bekanntesten, Sasha von abookutopia auf Youtube erzählt in jedem zweiten Video, dass "Outlander" bzw. im deutschen "Feuer und Stein" ihr absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten ist. Als ich letztens nicht wusste, was ich lesen sollte, habe ich es mir also einfach mal aus der Bücherei ausgeliehen, um zu sehen ob dieses Buch wirklich so toll ist.
Demnach hatte ich recht hohe Erwartungen!
Bewertung:
Der erste Teil der Highland-Saga spielt, wie man nach dem Namen zu urteilen, schnell feststellen kann in den schottischen Highlands. Diese Idee bzw. dieser Ort gefällt mir als Szenerie gut, denn ich habe bisher kein Buch gelesen, was in Schottland spielt und weiß dementsprechend auch wenig über das Land und besonders wenig über die schottische Geschichte. Etwas über die Situation in Schottland im 18. Jahrhundert, besonders über die verschiedenen Clans, zu erfahren, war für mich auf jeden Fall interessant und noch nicht so "ausgelutscht" wie andere Orte und Zeiträume. Man erfährt allerdings nicht nur neues über Schottland im 18. Jahrhundert, sondern auch ein Bisschen was über England bzw. Schottland im Jahre 1945, denn das ist die gegenwärtige Zeit, in der das Buch eigentlich spielt.
Leider war besonders der Anfang des Buches relativ zäh und insgesamt habe ich das Gefühl, das außer der Beziehung zwischen Claire und Jamie nicht wirklich etwas passiert. Die eigentliche Handlung spielt sich im Endeffekt auf vielleicht 150 Seiten ab, während die restlichen 650 Seiten Ausführungen über das Liebesleben der Beiden sind. Wer auf Liebe und Romantik in Büchern steht, wird mit diesem Buch also definitiv seine Freude haben, mir persönlich war das aber einfach zu viel Schnulz und Liebe und ich hätte lieber etwas mehr relevante Handlung gehabt. Trotzdem gibt es einige spannende Stellen und Kapitel, aber insgesamt fallen diese leider nicht sehr stark ins Gewicht und gehen im Rest des Buches irgendwie unter.
Fazit:
Irgendwie hat mir bei diesem Roman der "zündende Funke" gefehlt. Irgendetwas, was dieses Buch außergewöhnlich macht. Denn auch, wenn das Setting für mich etwas Neues war und einige Szenen durchaus richtig spannend waren, habe ich mehr so ein "ganz nett" Gefühl bei diesem Buch. Es war nicht schlecht, aber eben auch nicht sehr gut, für mich einfach ein durchschnitt Buch. Für Fans von Liebe und Romantik ein sehr guter Lesetipp, für andere ist es vielleicht höchstens ein ganz netter Zeitvertreib. Meine hohen Erwartungen konnte "Feuer und Sten" leider nicht erfüllen.
3/5 Punkten
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