Das Erbe von Winterfellvon George R. R. Martin
blanvalet- Verlag
15,00€
Inhalt( nicht auf dem Klappentext, denn der ist nicht vorhanden):
Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um als Hand – als Roberts Berater und Stellvertreter – zu dienen. Eddard ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde – doch die Ränke der Mächtigen bei Hof sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist ..
Meine Meinung:
Erwartung:
Letzten Monat habe ich endlich auch mal den ersten Teil der GoT-Reihe gelesen. Ich fand den ersten Band gut, aber nicht überwältigend oder außergewöhnlich. Da der erste deutsche Band eigentlich nur der Halbe Englische ist, wollte ich dennoch den 2. Band lesen, da das dann der Inhalt ist, der vom Autor für einen Band gedacht war und nicht einfach vom deutschen Verlag irgendwo unterteilt. Ich habe also wieder ein gutes Buch erwartet, aber nichts was mich von den Socken haut.
Bewertung:
Nachdem ich mich im ersten Band bereits an die ganzen Namen und die Welt gewöhnt habe, viel mir der Einstieg in "Das Erbe von Winterfell" sehr viel leichter als in den ersten Teil. Dadurch war das Buch flüssiger zu lesen und ich hatte natürlich schon Eindrücke von den Charakteren und einen (ungefähren) Plan der Familienverhältnisse. (Ich glaube übrigens, das Buch eignet sich hervorragend als Anti-Demenz Training^^) Dieser zweite Teil hat für mich definitiv mehr Spannung und Handlung geboten als der Vorherige, ich weiß nicht ob es mir nur so vorkommt, aber ich glaube die Beschreibungen waren nicht ganz so nervig detailliert. Das war ja das gewesen, was mich am meisten am ersten Teil gestört hatte. Insofern wurde ich stärker an die Seiten gefesselt und kam zügiger durch das Buch, was ich nur begrüßen kann, denn ich mag es nicht, wenn man ewig an einem, Buch hängt, was sich langsam lesen lässt.
Aber auch wenn die Spannung höher war als im ersten Teil, gab es keine bis wenige "Oh mein Gott"-Momente, die mich richtig überzeugt hätten. Ich kann es wahrscheinlich schlecht beschreiben, aber einerseits fand ich dieses Buch ziemlich gut, andererseits hätte noch etwas gefehlt, vielleicht ein Plottwist oder so, was dieses Buch von "ziemlich gut" zu "richtig klasse" gebracht hätte.
Meiner Meinung nach ist es echt ungünstig, dass die Beiden ersten Bücher nicht in einem kompletten Band, so wie im Original, übersetzt wurden, denn der erste Band ist ziemlich ermüdend, da man alle kennen lernen muss und sich durch ewig lange irrelevante Beschreibungen zwingen muss. Das Buch hört dann genau da auf, wo es richtig Spannend wird (ich weiß, dass ist bestimmt gewollt) und der Großteil der richtig spannenden Handlung ist dann im zweiten Teil, den bestimmt viele gar nicht mehr lesen. Irgendwie ist das ungünstig gemacht worden.
Fazit:
Der zweite Teil von "das Lied von Eis und Feuer" hat mir definitiv mehr Freude bereitet als der erste. Die Spannung ist größer, es gibt bedeutend mehr relevante Handlung und ich habe mich mittlerweile (größtenteils) bei den Charakteren und Familienbeziehungen zurechtgefunden. Das Buch ist flüssiger zu lesen, da zum Glück viele Beschreibungen nicht mehr so übertrieben detailreich wie im ersten Teil sind. Wenn das Buch nicht aufgeteilt wäre, hätte der erste Band insgesamt eine viel bessere Wertung erzielen können. Schade!
4/5 Punkten
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