8,95€
blanvalet-Verlag
Inhalt:
Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen und mit Bartimäus’ Hilfe könnte ihm das auch gelingen.
Meine Meinung:
Bei Bartimäus #1 "Das Amulett von Samarkand", handelt es sich um einen Reread von einem meiner absoluten Lieblingsbücher! Ich habe Bartimäus durch Zufall vor etlichen Jahren in der Bücherei gefunden und dann alle Bände (es gibt insgesamt 3 und einen Band mit Bartimäus Vorgeschichte) gelesen. Ich glaube, der erste ist mein Favorit. So, gut dass diese Rezension jetzt vollkommen objektiv beginnt.. :P
Das Buch spielt in London der Gegenwart. Es gibt nur den kleinen Unterschied, dass es Zauberer gibt, die das Land regieren und die höchsten Posten in der Regierung innehaben und in eigentlich allen Bereichen mehr zu sagen haben als die "Gewöhnlichen", dh. die nicht-Zauberer. Allerdings beläuft sich die Macht der Zauberer zum größten Teil darauf, dass sie Kobolde, Dschinn und andere magische Wesen beschwören können und diese dann in ihren Diensten arbeiten lassen können. Bartimäus ist ein Dschinn der sehr selbstbewusst ist und viel von sich hält und das Buch ist zum Teil aus seiner Sicht geschrieben. Das beste an diesem Buch ist einfach Bartimäus Humor, Jonathan Stroud hat einen extrem lustigen, sarkastischen und schönen Schreibstil der in diesem Buch in der Figur von Bartimäus perfekt zur Geltung kommt! Durch Fußnoten erklärt Bartimäus so einiges aus der Welt der Zauberer und mir gefällt es, dass man die Welt zum Großteil aus seiner Perspektive kennen lernt, denn die Perspektive eines "Sklaven" der Zauberer und eines uralten Dschinns ist einfach etwas besonderes.
Die Andere Hauptperson ist Nathanael. Er wird mit 5 Jahren von seinen Eltern "abgegeben" um ein Lehrling der Zauberer zu werden. Also wird er quasi von Mr. Underwood adoptiert, da dieser verpflichtet ist einen Lehrling auszubilden, Zauberer aber keine eigenen Kinder haben können. Nathanael ist ganz anders als Bartimäus. Er ist ehrgeizig und eher ernst und arbeitet hart, um eines Tages im Parlament zu arbeiten. Durch diese zwei Gegensätzlichen Persönlichkeiten bilden Nathanael und Bartimäus ein sehr gutes Duo, als Bartimäus von Nathanael beschworen wird. Beide sind mir wirklich sympathisch. Die Handlung des Buches ist besonders gegen Ende sehr spannend, das Highlite für mich ist aber nicht die Handlung, sondern einfach diese beiden toll geschriebenen Charaktere und die authentische Welt, die Jonathan Stroud da erschaffen hat. Mir gefällt gut, das Nathanael nicht plötlich erfährt, dass er ein Zauebrer ist, sondern als kleiner Junge einfach ausgebildet wird. Das erspart einem das ganze umständliche Kennenlernen und den Unglaube der Hauptperson, den es ja in solchen Büchern meistens gibt. Stattdessen wird Nathanaels Unterricht als Zauberer beschrieben und Bartimäus erklärt die meisten Dinge der Zauberwelt.
Fazit:
Das Buch ist für jeden zu empfehlen, der gerne einfach mal bei einem Buch laut lachen will! :) Die Geschichte ist spannend, und total lustig und anschaulich beschrieben. Mir gefällt das Setting in London der Gegenwart sehr gut. Nathanael und Bartimäus sind zwei tolle Charaktere und die Interaktion zwischen de beiden ist super gut gelungen! Klare Empfehlung des Hauses!
5/5 Punkten

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