Dienstag, 12. Januar 2016

Die Chroniken der Unterwelt #1- City of Bones von Cassandra Clare [Rezension]

Die Chroniken der Unterwelt #1- City of Bones 
von Cassandra Clare
Arena-Verlag
18,99€

Inhalt (Klappentext):
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!


Bewertung:
Nach vielen Dystopien habe ich mich nun auch mal von den vielen Fans der  "Chroniken der Unterwelt"-Reihe mitreißen lassen und beschlossen, eine neue Fantasyreihe anzufangen. 
Zu aller erst muss ich anmerken: Ich habe dieses Buch als eBook gelesen und naja, von der Qualität kann man echt nicht schwärmen. Oft sind einzelne Wörter seltsam in der Mitte getrennt bzw. abgeschnitten und Absätze sind komisch gesetzt. Hier würde ich also definitiv in ein normales Buch investieren, oder eben in die Bücherei gehen. 
Die Handlung des Buches gefällt mir eigentlich ganz gut, es gibt einige actionreiche und sehr spannende Szenen und einen Plottwist, den ich- anscheinend im Gegensatz zu vielen Anderen- überhaupt nicht vorhergesehen habe. Obwohl das Buch mit etwas mehr als 500 Seiten recht dick ist, kann ich eigentlich nicht behaupten, an irgendeiner Stelle gelangweilt gewesen zu sein. Das Buch hatte für mich einen guten Umfang, nicht zu dick aber auch nicht zu wenig Handlung. Das Setting ist in der Gegenwart, allerdings natürlich mit Fantasyinhalten versetzt. Es gibt die üblichen Kreaturen und nicht gerade wenige: Werwölfe, Dämonen, Vampire, Engel, Hexen, ... . 
Dass diese Kreaturen nicht neu sind, würde mich eigentlich nicht stören, aber für mich gab es im Buch wenig außergewöhnliches oder neues. Wie gesagt, Spannung war zwar vorhanden, aber nicht im besonderen Maße und mir hat einfach irgendein interessantes Element gefehlt, das das Buch aus der "Durchschnittsschiene" herausheben hätte können. Das Schema des Buches ist ähnlich und relativ klischeehaft für Jungendbücher: Eine 15-17-jährige Protagonistin und ein wahnsinnig toller, heißer Typ, in den sie sich verliebt. Hinzu kommt noch ein bester Freund und schon hat man wieder das typische "Love-Triangle" voller ungeklärter Gefühle. 
Fazit:Ich bin nicht wirklich enttäuscht, da ich selbst vom Buch nicht allzu viel erwartet habe, trotzdem hätte ich mir angesichts des großen Hypes um die Reihe doch erheblich mehr erhofft und gewünscht. Das Buch hat in mir ein durchschnittliches Gefühl hinterlassen, es war nicht schlecht aber das war's für mich dann auch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die anderen Bücher ebenfalls lesen werde, vielleicht wage ich mich noch an den 2. Band heran, man weiß ja nie, ob der nächste Band vielleicht das Ruder noch mal herumreißt. 


3/5 Punkten 

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